Trisomie 21: Lenox oder das Glück mit einem Down-Kind
CASTROP-RAUXEL Lenox ist im Januar ein Jahr alt geworden. Das wurde natürlich gefeiert. Am Sonntag gibt es bei Familie Kozik schon wieder Anlass zu feiern, denn am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Lenox ist ein Down-Kind - und für seine Eltern nicht nur eine besondere Herausforderung, sondern auch eine Bereicherung.
Luke (l.) und Lenox Kozik (Foto: Regener)
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Trisomie 21
Und seine Eltern mit ihm, seitdem sie die schockierende Diagnose Trisomie 21 verdaut haben. Schließlich hatten sie mit Luke ein völlig gesundes Kind, eine problemlose Schwangerschaft mit Lenox und eine normale Geburt. Nicht im Traum hatten sie daran gedacht, ein behindertes Kind zu bekommen.
Optimismus
Lenox Papa Marcel war der erste, der sich gefangen hatte: "Wir packen das", erklärte er kurz nach der Geburt voller Optimismus. Und spätestens nach Lenox' schwieriger Herzoperation in einer Bonner Spezialklinik im vergangenen Sommer überwog auch bei Mama Joanna das Mutterglück vollends. Hier erfuhren die Koziks auch zum ersten Mal hautnah, dass das Schicksal sie nicht allein getroffen hatte.
Wie viele Down-Kinder hat Lenox schon einiges durchgemacht: Neben der Herz-OP musste auch ein Glaukom am Auge operiert werden, musste das Baby mehrere Infektionen und eine Lungenentzündung durchstehen. Außerdem hat er Hörgeräte. Fachleute für Physiotherapie und Logopädie kommen einmal wöchentlich ins Haus, um mit dem Kleinen zu üben. Sprechen lernt er zunächst über Gebärden, die eigens für Down-Kinder entwickelt wurden: Ein Streicheln der rechten Wange heißt "Mama". Das kann er schon.
Integrativer Kindergarten
Lenox soll trotz seiner Behinderung in einen integrativen Kindergarten gehen, der viel Erfahrung mit Down-Syndrom-Kindern hat. Dort ist er schon angemeldet.
















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[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
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Datum: 09.08.2011]](/storage/scl/mdhl/artikelbilder/lokales/rn/lulo/luenen/2642501_t1m3w90h60q75v52646_Reporter_Nico_589.jpg)
