Regionalplan: Umweltprüfung für newPark gefordert
ICKERN „Für Ickern tödlich“, bewertet FWI-Bürgermeisterkandidat Manfred Postel die Situation von newPark, B 474n, Kraftwerks-Szenario und Co. „Faktisch eingekesselt“, pflichtet Ratsmitglied Hermann-Josef Bohle bei. Was die beiden FWI-Politiker aktuell umtreibt, ist eilig: Es geht um die Bürgerbeteiligung zur „Leichtvariante“ newPark.
Kraftwerk Datteln (Foto: Oskar Neubauer)
Gegenwehr gegen Regionalplan
Auf Regionsebene ziehen u.a. FWI, Grüne Liste Waltrop, die Grünen aus Lünen, die Unabhängige Wählergemeinschaft Selm und die Naturschutzverbände bei der Gegenwehr an einem Strang. Und sind sich laut Manfred Postel mit Dr. Thomas Rommelspacher, Bereichsleiter Planung und Allgemeiner Vertreter des Regionaldirektors im Regionalverband Ruhr einig, dass es einer strategischen Umweltprüfung bedarf.
Eigenartiges Verfahren
Für völlig mindestens kurios hält die FWI ein zwischenzeitlich bekannt gewordenes Verfahren, nach dem jede Gemeinde, die sich in die newPark GmbH einkauft, Gewerbeflächen in den eigenen Stadtgrenzen verliert. Übersetzt auf unsere Stadt könnte das heißen:
Kaufte sich Castrop-Rauxel etwa mit zehn Prozent in die newPark GmbH ein, müsste sie äquivalent zehn Prozent des Park-Areals, also 33 ha eigene Gewerbefläche in Grünfläche verwandeln.
- Bedenken und Anregungen können schriftlich oder per E-Mail u.a. gerichtet werden an die Bezirksregierung Münster, Domplatz 1-3, 48143 Münster, Dezernat 32 (Herr Leißing), E-Mail: michael.leissing@brms.nrw.de















