DGB-Veranstaltung: Wachsende Not der Stadt interessiert Bürger kaum
CASTROP Der drohende Kollaps der Städtefinanzen ist offensichtlich kein großes Aufreger-Thema in der Castrop-Rauxeler Öffentlichkeit. Kaum Resonanz fand eine Demonstration in der Altstadt am Samstag, zu der der DGB aufgerufen hatte.
Übte Kritik an Land und Bund: Verdi-Funktionär Bastian Prange. (Foto Fritsch)
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Moderiert von DGB-Chef Udo Behrenspöhler brachte zunächst Bürgermeister Johannes Beisenherz seine Kritik an Land und Bund, die die Musik bestellten, sie aber nicht bezahlten, noch einmal auf den Punkt: „Obwohl wir schon seit vielen Jahren versuchen, sind wir pleite“, schilderte er die prekäre Lage unverblümt. Dazu fasste er noch einmal die tiefsten Einschnitte der vergangenen Jahre zusammen:
- ein Freibad geschlossen,
- die GeWo verkauft,
- ein kommunales Aktienpaket verkauft,
- Nebenstellen der Bücherei geschlossen und Bücherbus abgeschafft,
- radikal Personal, insbesondere im Grünflächenamt abgebaut.
Beisenherz-Stellvertreterin Eva Steininger-Bludau, die ihren Auftritt teilweise auch als SPD-Wahlkämpferin nutzte, wies insbesondere auf die desaströse Finanzlage des Kreises hin, der nur noch eine freie Spitze von 0,4 Prozent an freiwilligen Aufgaben leiste und somit unmöglich Einsparungen vornehmen könne.
















![Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
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