Das Castrop-Rauxeler Derby: 1:0 - Ivancic entscheidet das Derby für Merklinde
CASTROP-RAUXEL Den ersten Castrop-Rauxeler Derby-Sieg der Saison kann der SuS Merklinde für sich verbuchen. Das Ergebnis spiegelt allerdings nicht die Chancenverwertung wider: So musste der SuS Merklinde tatsächlich bis zur letzten Minute um den verdienten Erfolg zittern.
SuS Merklinde - VfB Habinghorst 1:0 (0:0)
Auf dem Merklinder Kunstrasen passierte zunächst nicht viel. Zerfahrenes Spiel im Mittelfeld. Bis zur 14. Minute. Da rutschte dem ansonsten gut spielenden VfB-Routinier Jörg Teichmann der Ball über den „Schlappen“. Freie Bahn jetzt für Emil Durmis, dessen Abschluss aber keine Probleme für den Habinghorster Torwart Daniel Schultz bedeutete.
Jetzt ging es richtig los: Merklindes neuer Kapitän Nico Kresic setzte eine gute Chance knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite nahm Patrick Podwysocki eine Flanke von Georgios Mavridis volley. Sah gut aus, doch das Leder landete im Fangnetz.
Zu leichtsinnig mit Chancen umgegangen
Das sah bei den Platzherren gefährlicher aus. Durmis schießt aus drei Metern zu unkonzentriert den auf der Torlinie stehenden Turowski an. Die Heimischen moralisch im Vorteil und gefährlich. Habinghorst klebte hinten drin. Vorne ging nicht viel, weil Gruszka, Dietmar Gaida oder Markus Schnittka alles im Griff hatten.
Der nächste Torschrei lag den heimischen Fans auf den Lippen. Kresic spielt auf Varbelow und dessen Schuss rettet diesmal Teichmann auf der Linie. Glück für den VfB. Das Tor war überfällig. Genau nach einer Stunde passierte es. Über Gruzka Varbelow und Kresic kreiselte die Kugel zu Ivica Ivancic, der mit einem direkten Schuss zum 1:0 (60.) aus spitzem Winkel traf. Habinghorst hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn weitere Treffer gefallen wären. Doch die Platzherren gingen zu leichtsinnig mit ihren Hochkarätern um.
Zweimal Gelb-Rot
Und kamen noch in Gefahr. Kresic (70.) sah wegen einer Beschwerde beim Schiedsrichter Gelb-Rot. Doch aus dem personellen Vorteil kam für die Gäste bis auf einen Schuss von Dennis Both nichts heraus. Als Baris Subasi (88.) wegen Foulspiels die Gelb-Rote Karte bekam, war dieser Vorteil auch dahin.














