Habinghorst - Obercastrop: 1:0 - Luka schießt Wacker zum Sieg
CASTROP-RAUXEL Mit einem glücklichen aber nicht unverdienten 1:0 (0:0)-Sieg, setzten sich die Fußballer des Tabellenführers aus Obercastrop im Nordderby beim VfB Habinghorst durch. Das goldene Tor erzielte Christof Luka erst in der 90. Minute.
VfB Habinghorst - SV Wacker Obercastrop 0:1 (0:0)
Die Habinghorster vertändelten den Ball, Christof Luka fasste sich ein Herz und nagelte den Ball aus ganz spitzem Winkel unter die Torlatte ins Netz. Ein tolles Tor in einem sonst recht schwachen Spiel. Die Hausherren hatten bis dahin gut verteidigt und wären in der 87. Minute fast in Führung gegangen. Doch Wacker-Keeper Marcel Lindner boxte einen präzisen Freistoß von Björn Schmidt aus dem rechten Torwinkel.
Ansonsten spielten sich die Torchancen auf der anderen Seite ab. Nicht gut herausgespielt. Sondern immer dann, wenn die VfB-Kicker zu phlegmatisch abwehrten, kamen die Akteure von Gäste-Trainer Uwe Esser zumeist durch abprallende Bälle in beste Schussposition.
Platzanlage von Dunstglocke zugedeckt
So schon in der ersten Minute. Cihangir Sahinli lief da ganz alleine auf das Tor von VfB-Keeper Daniel Schultz zu, zog den Ball aber weit am Tor vorbei. Das war es aber dann schon mit der Herrlichkeit des vermeintlichen Favoriten. Habinghorst spielte gut mit. Nur der letzte Pass zum Tor passte einfach nicht. Aber das ist schon aus den letzten Wochen bekannt. Da konnte Coach Daniel Kuhn anfeuern so viel er wollte, in der Offensive passierte einmal mehr zu wenig.
20 Minuten ausgeglichene Aktionen. Dann plötzlich hatte der starke Wacker-Anhang sich schon zum Torschrei fertig gemacht. Manuel Backes war nach einem langen Pass von André Pape ganz alleine vor Schultz. Das Ergebnis gleich null. Die Platzanlage mittlerweile wieder von einer nebligen Dunstglocke zugedeckt, ließ keinen richtigen Durchblick zu. Und doch. Gegen Ende der ersten Halbzeit ein Hauch von einer VfB-Chance. Nährig auf Georgios Mavridis (40.), doch richtig torgefährlich sah das wieder nicht aus.
Lautstarke Unterstützung
Anders bei den Gästen. Diesmal tauchte Myros Dretakis, natürlich durch einen Abpraller , alleine vor dem heimischen Kasten auf. Dort zeigte sich der Ex-Wacker Keeper Schultz als guter Rückhalt. Dem Schuss aus kurzer Distanz verwehrte er mit einer reflexartigen Fußabwehr den Weg über die Linie.
Lange Gesichter im Gästeblock beim Pausenpfiff. Und die Mienen wurden von Minute zu Minute länger. Die Eiseskälte sorgte weiter dafür, dass im nebelumhüllten „Habinghorster Kühlschrank“ die Stimmung fast auf den Nullpunkt (wie die Temperaturen) rutschte. Die Wackeraner, die mittlerweile von Spielern der dritten Mannschaft und ihrem Trainer Martin Yanicki lautstarke Unterstützung auf der Tribüne bekamen, setzten zum Endspurt an. Luka sorgte dann für hitzige Jubelstürme.














