Fußball-Stadtmeisterschaft: 9:1 - Schwerin feiert Schützenfest gegen Henrichenburg
CASTROP-RAUXEL Fußball-Bezirkskligist Spvg Schwerin hat im Auftaktspiel der Castrop-Rauxeler Feld-Stadtmeisterschaft ein 9:1-Schützenfest gefeiert und ist in das Viertelfinale eingezogen. Der Gegner aus der Kreisliga A musste besonders in Halbzeit zwei den Ball oft aus dem Netz fischen.
Spvg Schwerin (gelb) feierte einen 9:1-Schützenfest im ersten Stadtmeisterschaftsspiel gegen den TuS Henrichenburg. (Foto: Angelika Thiele)
Spvg Schwerin - TuS Henrichenburg 9:1 (2:0)
Der Titelverteidiger Schwerin nahm das TuS-Team von Trainer Rainer Mattukat von der ersten Minute an ernst. Die Spieler hatten wohl die Worte ihres Trainers Jürgen Klahs als echte Warnung gespeichert. „Letztes Jahr haben wir uns beim 2:0 einen abgebrochen“, so der Coach der Spvg vor dem Spiel.
Mattukat haderte damit, dass wieder Schwerin als erster Gegner bei den städtischen Titelkämpfen aus dem Lostopf gezogen wurde. Der frühere Schweriner Spieler: „Seit ich Henrichenburg trainiere, haben wir immer Schwerin erwischt.“
Drei Großchancen
Und die Blau-Gelben legten gleich los. Dreimal hatten sie schon mächtige Schüsse auf das Tor von TuS-Keeper Florian Kaczorowski abgefeuert. Doch Marc Olschewski, Marcel Struckmeyer oder Ricardo Neumann, nach feiner Einzelleistung, scheiterten knapp.
Dann klappte es. Henrichenburg kam kaum dazu, Akzente zu setzen. Und nach 20 Minuten zeigte sich der spielerische Unterschied auch zahlenmäßig. Daniel Reuscheck flankte, Peter Elbers machte wie selbstverständlich das 1:0. In der 30. Minute dann kurzzeitig Unordnung vor dem Schweriner Tor. Keeper Andre Dante rauscht an einer Flanke vorbei, doch die Mattukat-Elf konnte daraus keinen Nutzen ziehen.
Hatte man jetzt gedacht, das Spiel könnte kippen, war man gedanklich auf dem falschen Dampfer. Eine perfekte Kombination über Olschewski und Enver Muzaffer – und Elbers (44.) macht sein zweites Tor.
Moral gebrochen
Als Muzaffer kurz nach Wie-deranpfiff das 3:0 (48.) mar-kierte, war die Moral der A-Ligaspieler auf ein Minimum gesunken. Die Bälle knallten jetzt in kurzen Abständen ins Henrichenburger Netz, wie der eiskalte Regen auf die trotz der äußerlichen Widrigkeiten gekommenen hartnäckigen Zuschauer. Die von der Schweriner Seite freuten sich ob der schönen Treffer, die andere Seite musste sich wie begossene Pudel fühlen.
Patrick Fritz (65.), Niklas Rybarczyk (70.) per Elfmeter, erneut Fritz (78.), Elbers (80. und 88.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Emanuel Sarjevski (TuS) traf beim Stande von 0:8 für die Ehre.
Schwerin: Dante; D. Drögeler, Dannemann, Reuscheck (55. R. Elbers), Stockhausen (55. Rybarczyk), Wiencek (55. Fritz), Muzaffer, P. Elbers, Struckmeyer (55. Schröder), Olschewski, Neumann
Henrichenburg: Kaczorowski; Heberle, Rafalski, Kinsler, Khil (57. F. Homann), Köhnen, Böcker (46. Sarjevski), Waack, Niewind (46. D. Nerger), Grum (46. Malkus), Böhmer.
Tore: 1:0 (20.) P. Elbers, 2:0 (44.) P. Elbers, 3:0 (48.) Muzaffer, 4:0 (55.) Neumann, 5:0 (65.) Fritz, 6:0 (70./FE) Rybarczyk, 8:0 (80.) P. Elbers, 8:1 (81.) Sarjevski, 9:1 (88.) P. Elbers.














