Hallensperrung: "Endlich zur Chefsache erklären" - Reaktionen der Vereinsverantwortlichen
CASTROP-RAUXEL Von empört bis gelassen - die Verantwortlichen der betroffenen Sportvereine reagierten unterschiedlich auf die Nachricht, dass die Sporthalle der Willy-Brandt Gesamtschule weiterhin gesperrt bleibt.
Matthias Copar, Abteilungsleiter Handball im Castroper TV. (Foto: Volker Engel)
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Matthias Copar, Abteilungsleiter Handball im Castroper TV, beklagte sich vor allem über den späten Bekanntgabe-Zeitpunkt der Verzögerung. Weil zeitliche Verlegungen von Handball-Spielen dem Gegner laut Regelwerk mindestens zwei Wochen vor dem betroffenen Spieltag mitgeteilt werden müssten, sei man nun vom Verständnis der Konkurrenten abhängig.
Am ersten Handball-Spieltag (11./12. September) könnten die Mannschaften zwar in der Halle des Adalbert-Stifter-Gymnasiums spielen, müssten die Begegnung aber von Sonntag auf Samstag verlegen. Copar: "Probleme gibt es spätestens am 26. September - da haben wir nämlich keine Ersatzhalle." Vater Ulrich Copar, Trainer der Bezirksliga-Frauen des CTV, forderte Reaktionen von höchster Stelle: "Ich würde unseren Bürgermeister Johannes Beisenherz bitten, diese Angelegenheit endlich zur Chefsache zu erklären."
Heinz: "Müssen eben nochmal zusammenrücken."
Michael Heinz, Leiter der Basketball-Abteilung des Castroper BC, sah die Situation gelassener: "Wir müssen eben nochmal zusammenrücken." Heinz hat - in weiser Voraussicht - für die ersten Basketballspieltage die Halle der Fridtjof-Nansen-Realschule als Spielort gebucht.
















