Sportkegeln: Für die SK Castrop-Rauxel zählt nur der Klassenerhalt
CASTROP-RAUXEL Klassenerhalt - das gleiche Ziel wie im Vorjahr. Die Sportkegler Castrop-Rauxel haben sich abermals den Verbleib in der NRW-Liga auf die Fahnen geschrieben. Alles andere wäre sicher utopisch.
So gehen die Castrop-Rauxeler mit der bekannt dünnen Spielerdecke ohne Neuverpflichtung ins Rennen. Schon in der vergangenen Saison führte dies zu Problemen. Denn den guten Resultaten der Top-Ten-Spieler Uli Eudenbach und Joachim Müller konnte nicht immer das gesamte Team folgen. Gerade die „Nachrücker“ Waldemar Haß und Christian Walther konnten auf NRW-Liga-Niveau nicht immer mithalten, zudem lässt die Schulter von Jörg Kappel ein Comeback unwahrscheinlich erscheinen.
Nur ein Absteiger in dieser Saison?
Da mag es wenig nützen, dass nach dem Aus der KV Gütersloh-Rheda und dem zweiten Rückzug binnen weniger Wochen möglicherweise in der laufenden Spielzeit nur eines von neun Teams absteigt. Denn die Tendenz der beiden vergangenen Spielzeiten zeigt für die Sportkegler nach unten: Platz acht mit fünf negativen Bilanzpunkten im ersten Jahr folgte Platz neun mit minus acht Zählern in Saison Nummer zwei.
Zudem haben die Aufsteiger aus Siegen (TG Friesen Geisweid) und Bielefeld dem SK-Sextett bereits im WKV-Pokalfinale vor knapp zwei Monaten das Nachsehen gegeben. Auch die Ligakonstellation spricht gegen die Sportkegler: Denn eine schwächelnde Zweitvertretung wie in den Vorjahren die Reserveteams von Union Gelsenkirchen oder den SK Wattenscheid sucht man in der kommenden Saison vergeblich.














