Handball: Hallensperrung, Personalsorgen und sportliche Ziele - Matthias Copar vom CTV im Interview
CASTROP-RAUXEL Am Wochenende startet die neue Handball-Saison, doch der Castroper TV hat noch mit Problemen zu kämpfen. Insbesondere die weiterhin bestehende Sperrung der WBG-Sporthalle bereitet dem Verein Sorgen, wie Handball-Abteilungsleiter Matthias Copar im Interview mit RN-Mitarbeiter Jörg Laumann erklärt.
Matthias Copar, Handball-Abteilungsleiter beim Castroper TV. (Foto: Volker Engel)
Das wäre schön, ist aber leider nicht so einfach. Seit vier Tagen telefoniere ich deswegen in der Gegend herum.
Wie ist aktuell der Stand der Dinge?
Eigentlich wollten wir alle vier Senioren-Spiele von Sonntag auf Samstag vorziehen und in der ASG-Halle austragen. Es fehlen aber dafür noch die Bestätigungen von Seiten der Gegner. Die gibt es bislang nur für das zweite Damen-Team - ausgerechnet das einzige Testspiel.
Wie sieht es an den kommenden Spieltagen aus?
Am zweiten und vierten Spieltag absolvieren alle Senioren-Mannschaften Auswärtsspiele, für den dritten Spieltag habe ich für zwei Senioren-Termine die Sporthalle der Fridtjof-Nansen-Realschule bekommen. Die anderen beiden Spiele müssen wir dann in die Ferienzeit verlegen.
Gehen Sie davon aus, dass nach den Ferien wieder die WBG-Halle zur Verfügung steht?
So ist es ja zumindest angekündigt. Allerdings verliere ich so langsam ein wenig den Glauben daran.
Zur sportlichen Entwicklung: Das erste Frauen-Team geht mit nur acht Feldspielerinnen in die Bezirksliga-Saison. Ist der Wiederaufstieg trotzdem möglich?
Das ist natürlich eine sehr angespannte Situation. Es darf eigentlich im Lauf der Saison keine Ausfälle geben. Dennoch denke ich, dass die Mannschaft in der Liga eine gute Rolle spielen wird. Das Testspiel in Oberhausen ist ja auch erfreulich verlaufen.
Das zweite Frauen-Team spielte in der Kreisliga zuletzt oben mit, dürfte aber gar nicht aufsteigen, falls die "Erste" in der Bezirksliga bleibt. Wäre es nicht sinnvoll, einige Spielerinnen hochzuziehen?
Im Vergleich zum ersten Team ist die Kreisliga-Mannschaft in der Tat mit einem recht umfangreichen Kader ausgestattet. Eine stärkere Kooperation zwischen den beiden Teams wäre wünschenswert. Wir konnten die Spielerinnen der zweiten Mannschaft allerdings davon nicht überzeugen.
Können Sie als Abteilungsleiter kein Machtwort sprechen?
Ich halte nicht viel davon, in einer solchen Situation mit dem Hammer draufzuhauen. Wir müssen aber auf jeden Fall zusehen, dass wir mannschaftsübergreifend mehr miteinander reden.
Welche Ziele strebt der CTV im Männer-Bereich an?
Unsere erste Mannschaft spielt das zweite Jahr in Folge in der 1. Kreisklasse. Ich hoffe, dass sie im gesicherten Mittelfeld landen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird.
Die zweite Mannschaft war zuletzt Zweiter in der 4. Kreisklasse. Wollen Sie diesmal aufsteigen?
Nein. Wir haben ja in der vergangenen Saison freiwillig auf das Relegationsspiel verzichtet. Für diese Mannschaft, in der ich ja selbst spiele und mit der Jüngste bin, geht es wirklich nur um den Spaß.














