Frauenfußball-Stadtmeisterschaft: Ickern und Habinghorst im Finale - Siege gegen Schwerin und Frohlinde
CASTROP-RAUXEL Victoria Habinghorst und Arminia Ickern bestreiten das Endspiel der Frauenfußball-Stadtmeisterschaft. Ickern setzte sich im Halbfinale am Sonntag 2:0 gegen Schwerin durch. Habinghorst fuhr einen 3:1-Erfolg gegen Frohlinde ein.
Die Spielerinnen von Victoria Habinghorst (in Rot) setzten sich gegen den FC Frohlinde durch. (Foto: Volker Engel)
Frauenfußball-Stadtmeisterschaft
Arminia Ickern – Spvg Schwerin 2:0 (0:0)
Der Bezirksliga-Aufsteiger Arminia Ickern ging als Favorit ins Halbfinale bei der Frauenfußball-Stadtmeisterschaft gegen die Spvg Schwerin und setzte sich, trotz schwerer Beine, mit 2:0 (0:0) durch.
In der ersten Hälfte fand die Partie hauptsächlich im Mittelfeld statt. Beide Teams hatten lediglich eine Torchance, keine Mannschaft war wirklich überlegen. Nach dem Seitenwechsel gingen die Ickernerinnen durch Sabrina Radtke in Führung (51.). Ihren Schuss aus kurzer Distanz konnte Schwerins Keeperin Kathrin Seuster nicht richtig abwehren, sodass das Leder ins Tor rollte.
In der Folgezeit drängte Arminia auf den zweiten Treffer; so hatten Svenja Wichmann, Sabrina Radtke und Sarah Walkowiak noch gute Torchancen.
Hektik kurz vor Schluss
Kurz vor dem Schluss wurde es dann nochmal hektisch. Eine Arminia-Spielerin bekam den Ball an der Strafraumgrenze an die Hand, die Spvg-Spielerinnen und Zuschauer forderten einen Elfmeter, Schiedsrichter Ajevan Sivanenthiran (Eintracht Ickern) entschied jedoch auf Freistoß, der letztendlich nichts einbrachte. Im folgenden Konter erzielte dann Walkowiak den 2:0-Endstand (90.) für Ickern.
"Meine Mädels hatten schwere Beine, aber das Spiel und der Sieg gingen in Ordnung", sagte Arminias Trainer Monika Leo. Thorsten Saße, Trainer der Spvg Schwerin, haderte ein wenig mit der Schiedsrichterleistung bei der Szene mit dem Handspiel, gab sich aber dennoch als fairer Verlierer: "Es war ein nicht unverdienter Sieg für Ickern."
Victoria Habinghorst - FC Frohlinde 3:1 (2:1)
Habinghorst legte früh den Grundstein für den späteren Erfolg: Ein Eigentor der Turnier-Gastgeber von der Brandheide brachte die Victoria-Elf in Führung. Melina Müller erhöhte dann in der 32. Minute auf 2:0. Frohlinde kam mit durch Susanne Vonhof (42.) noch einmal heran.
Kurz nach der Pause machte Müller mit ihrem zweiten Tor zum 3:1 (46.) alles klar. Insgesamt war Victoria ballsicherer und hätte durchaus noch mehr Tore erzielen können.
"Unsere Chancenauswertung war grauenhaft", erklärte Victoria-Coach Claus Pagenkämper. Matthias Mars, Trainer des FC Frohlinde, sah sich wiederum bestätigt, als er im Vorfeld der Partie von einem "schweren Spiel" sprach.














