Fußball-Bezirksliga 15: Schwerin mit 5:0-Sieg - VfB unterliegt Kirchhörde 0:1
CASTROP-RAUXEL Neben dem Derby Merklinde gegen Obercastrop waren auch die beiden anderen Teams des heimischen Bezirksliga-Quartetts im Einsatz: Während die Spvg Schwerin einen 5:0-Sieg gegen Erkenschwick einfahren konnte, musste sich der VfB Habinghorst dem Kirchhörder SC 0:1 geschlagen geben.
FC Erkenschwick - Spvg Schwerin 0:5 (0:1)
Die Kritik ist angekommen: Mit einem deutlichen Sieg hat sich die Spvg Schwerin endlich in die Titelfavoriten-Ecke gespielt.
Wobei der Schweriner Trainer Jürgen Klahs nach wie vor die Kirche im Dorf lässt: „Wir haben uns eine Halbzeit schwer getan.“ Für die vorsichtigen Aussagen haben seine Burschen unter der Woche ja auch selbst gesorgt. Ein Pokal-Aus gegen einen A-Ligisten hemmt natürlich schon die Euphorie.
Erkenschwick musste sich glücklich schätzen, dass Schwerin so viele Chancen noch liegen ließ. Klahs: „Wir hätten hier auch 9:0 gewinnen können.“
TEAM UND TORE
Spvg: Dante, Stockhausen, Dannemann, D. Drögeler (63. Schröder), Hipe, Wienczek, Kitowski, Queder, Reuscheck (67. Struckmeyer), Neumann (46. Sawatzki), Elbers.
Tore: 0:1 (27.) Queder, 0:2 (53.) Kitowski, 0:3 (63.) Sawatzki, 0:4 (73.) Sawatzki, 0:5 (88.) Wienczek.
Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte gegen Erkenschwick (85.).
VfB Habinghorst - Kirchhörder SC 0:1 (0:1)
Der VfB Habinghorst musste am sechsten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga bereit seine vierte Niederlage hinnehmen. Gegen den Kirchhörder SC unterlag die Kuhn-Elf auf eigenem Platz mit 0:1 (0:1).
Die Gäste aus Dortmund machten dabei einmal mehr ihrem Ruf als Minimalisten alle Ehre. In der ersten Spielhälfte nutzten sie ihre erste nennenswerte Tormöglichkeit in der 30. Spielminute zum Treffer, der letztlich der einzige in dieser Partie bleiben sollte.
Bis dahin war die Partie von beiden Seiten eher abwartend geführt. Auch die Habinghorster kamen nur selten gefährlich vor das Gehäuse der Kirchhörder. Dies sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern. Die Mannschaft von Trainer Daniel Kuhn agierte nun deutlich engagierter und setzte den Gast aus Dortmund unter Druck.
Podwysocki fehlte spürbar
Allerdings machte sich im Abschluss das Fehlen des verletzten Torjägers Patrick Podwysocki bemerkbar. Die zahlreichen Möglichkeiten, die sich der VfB in der zweiten Hälfte erarbeitete, wurden allesamt vergeben. Dem Ausgleichstreffer am nächsten kamen Marcel Maluski (60.) der völlig freistehend einen Kopfball knapp neben das Tor platzierte, und Georgios Mavridis (75.), dessen strammer Freistoß von der Strafraumgrenze vom KSC-Schlussmann Daniel Immel gut pariert wurde.
Während der VfB Habinghorst nach dieser Niederlage auf dem zwölften Platz in der Tabelle bleibt, verbesserte sich Kirchhörde vom fünften auf den dritten Rang.
TEAM UND TOR
Habinghorst: Schultz, Teichmann, Turowski, Daysoy, Schmidt, Maluski (80. Both), Bäuml, Seil, Kristler (43. Györki), Nährig, G. Mavridis.
Tor: 0:1 (30.).














