Fußball-Stadtmeisterschaft: Schwerin wieder im Endspiel - 6:3 gegen den VfB
CASTROP-RAUXEL Der Titelverteidiger ist wieder im Endspiel der Fußball-Stadtmeisterschaft: Im Duell zweier Bezirksligisten im ersten Halbfinale hat sich die Spvg Schwerin gegen den VfB Habinghorst mit 6:3 (4:1) Toren durchgesetzt.
Spvg Schwerin - VfB Habinghorst 6:3 (4:1)
Langes Abtasten gab es nicht. Gleich in der ersten Minute schoss der vormalige Habinghorster Marc Olschewski einen Freistoß weit und lang auf Peter Elbers. Der Schweriner Torschütze vom Dienst scheiterte allerdings am guten VfB-Torwart Pascal Heuser. Wer jetzt im weiten Zuschauerrund dachte, das gehe so weiter, irrte. Im Gegenzug konterte Habinghorst über Philip Nährig, nur Mitspieler Christian Bäuml zögerte mit dem Abschluss zu lange.
Nicht so Patrick Podwysocki. Gerade aus einem Türkei-Urlaub zurück und nach eigener Aussage in einem Fünf-Sterne-Hotel verwöhnt worden, setzte er einen „Stern“ mitten ins Schweriner Herz. Torwart Marius Brödner und sein Vater und früherer Keeper hinter der Bande, Lothar Brödner, mussten anerkennen, dass dieser Ball nicht zu halten war.
Spritzig wirkende Burschen
Der von vielen ausgeguckte Favorit vom Schweriner Berg ließ sich nicht lange bitten. Wie aufgedreht wirkte Olschewski gegen seine ehemaligen Kollegen. Fast alle Standards führte der „Olec" aus. Und sein zweiter führte per Kopfball zum 1:1 (13.) durch David Queder. VfB-Trainer Daniel Kuhn hatte es kommen sehen: „Wir betteln um ein Tor." Es sollten mehr werden. Auf der anderen Bank klatschte Coach Jürgen Klahs seinen spritziger wirkenden Burschen Applaus von der Seitenlinie.
Und die legten noch einen Zahn zu. Hitzige Zweikämpfe folgten, weil die Habinghorster kaum hinterherkamen. Wie selbstverständlich fielen die Schweriner Treffer. 2:1 (24.) durch Olschewski mit einem Freistoß. 3:1 (26.) durch Ricardo Neumann, das 4:1 (36.) erzielte Enver Muzaffer (36.). Halbzeit, Zeit – vor allem für den VfB-Tross- durchzuschnaufen.
Und tatsächlich: Dennis Both (57.) verkürzte auf 2:4. Die Freude währte nur zwei Minuten, Muzaffer machte das 5:2. Patrick Fritz scheiterte am halben Dutzend, weil Heuser seinen Foulelfmeter hielt. Peter Elbers sorgte mit dem 6:2 (67.) für klare Verhältnisse. Dem jungen Both gelang mit dem 3:6 (86.) nur eine Ergebniskosmetik.














