Fußball-Stadtmeisterschaften: Spvg Schwerin im Halbfinale - Frohlinde verliert im Elfmeterschießen
CASTROP-RAUXEL Die Spvg Schwerin (Bezirksliga) hat als erste Mannschaft das Halbfinale der Fußball-Stadtmeisterschaft erreicht. Die „Blau-Gelben“ gewannen am Freitagabend ihr Viertelfinale gegen den Turniergastgeber FC Frohlinde (Kreisliga A) mit 4:3 nach Elfmeterschießen.
Spvg Schwerin - FC Frohlinde 4:3 n.E. (1:1, 1:1)
Fast wäre es zur ersten Überraschung bei der Fußball-Stadtmeisterschaft auf dem Frohlinder Kunstrasen gekommen: Erst ein Elfmeterschießen musste her, ehe sich der Titelverteidiger aus Schwerin gegen das Kreisliga A-Team des Ausrichters den Weg ins Halbfinale sicherte.
Tolle Stimmung an der Brandheide. Die Zuschauer bekamen für ihr Geld jede Menge geliefert. Nicht immer den besten Fußball, aber eine Frohlinder Mannschaft, die sich vom ausgeguckten Favoriten aus der Nachbarschaft nicht versteckte. Von der ersten Minute an wurde mit offenem Visier gekämpft. Als Heiko Linsmeier für den vermeintlichen Außenseiter die erste Chance besaß, staunten nicht nur die Schweriner schlecht.
Überraschendes 1:1 in der 37. Minute
Der Bezirksligist kam nur schwer in Bewegung. Die Vielzahl an Trainingseinheiten, Test- und Pokalspiele forderte wohl ihren Tribut. Der Schweriner Trainer Jürgen Klahs schien schon in der Anfangsphase sauer: „Wir sind in der Abwehr sechs gegen einen und der bekommt den Ball“, rief er zornig seinen Burschen zu.
Die schienen sich zu fangen. Ein schöner Spielzug über Ricardo Neumann und Peter Elbers und dem abschließenden guten Schuss von Marc Olschewski, zeigte auf, zu was die Blau-Gelben fähig sein können. Als dann nach einer halben Stunde Neumann nach einem Olschewski- Freistoß das 1:0 erzielte, schien das Match seinen erwarteten Gang zu nehmen.
Ging es aber nicht. Frohlinde kam durch einen schönen Seitfallschuss von Thorsten Leszcynski zum überraschenden 1:1 (37.).
FCF-Trainerteam jubelt um die Wette
Schon nach der regulären Spielzeit jubelten FCF- Trainer Andreas Krüger und sein Co-Coach, Siggi Morina, um die Wette. Das hätte vor dem Viertelfinale niemand erwartet. Selbst einen Handelfmeter, als ein Frohlinder in der Mauer nach einem Freistoß angeschossen wurde, konnte Schwerin durch Niklas Rybarczyk nicht nutzen.
Die Spannung blieb bis zum letzten Elfmeter-Schuss von André Sawatzki. Vorher hatten beide Torhüter zwei Elfmeter pariert und Frohlindes Sebastian Janus war am Innenpfosten gescheitert.














