Sportstätten: Stadt dementiert "Nein" zum Kunstrasen an der Vördestraße
CASTROP-RAUXEL Die Umbau-Pläne des Fußballplatzes an der Vördestraße sind offenbar doch nicht vom Tisch: Wolfgang Stark, Leiter des Immobilien-Managements der Stadt Castrop-Rauxel, zeigte sich überrascht ob der Aussagen des FDP-Vorsitzenden Christoph Grabowski. Der hatte gesagt, die Kunstrasen-Pläne seien geplatzt.
Die Pläne, den Rasenplatz an der Vördestraße in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, sind nach Angaben der Stadt weiterhin aktuell. (Foto: Oskar Neubauer)
Stark hingegen erklärte, jüngst seien ein Lärm- und ein Lichtgutachten erstellt worden, um mögliche Hürden eines Umbaus zu prüfen. „Die Ergebnisse der Gutachten sprechen nicht gegen den Umbau“, so Stark. Weil die Anlage durch den Wechsel des Bodenbelags wie ein Neubau zu behandeln ist, mussten diese umfangreichen Prüfungen durchgeführt werden.
Beisenherz: "Der VfR Rauxel bekommt einen Kunstrasenplatz"
Verärgert reagierte Bürgermeister Johannes Beisenherz auf die Aussagen von FDP-Mann Grabowski: „Wenn er solche Dinge in die Welt setzt, soll er auch klar sagen, woher er sie hat.“ Beisenherz erklärte klipp und klar: „Es bleibt wie beschlossen. Das heißt, der VfR Rauxel bekommt einen Kunstrasenplatz.“
Das überrascht widerum Christoph Grabowski. „Meiner Meinung nach“, sagt der, „gibt es keinen Beschluss dafür. Das Sportstättenkonzept ist nur noch Makulatur und im zuständigen Ausschuss wird über die Fußballplätze seit Monaten nicht gesprochen. Sportpolitik findet nur noch im Bürgermeisterbüro statt.“
Grabowski fordert, die Gutachten zur Voerdestraße der Politik vorzulegen.














