Fußball-Kreispokal : VfB Habinghorst unterliegt DSC Wanne mit 1:5
CASTROP-RAUXEL Wie erwartet war in der dritten Runde des Kreispokal-Wettbewerbs im Fußballkreis Herne/Castrop-Rauxel Endstation für den Fußball-Landesligisten VfB Habinghorst. Der DSC Wanne, immerhin in der Meisterschaft eine Klasse höher angesiedelt, gewann am späten Mittwochabend in der Kampfbahn Habichthorst mit 5:1 (2:0).
VfB Habinghorst - DSC Wanne 1:5 (0:2)
Die Voraussetzungen waren klar. Wanne, als Spitzenteam der Westfalenliga im Vergleich der aktuellen Tabellensituation mit dem VfB Habinghorst "gefühlte zwei Klassen besser", war der erklärte Favorit. Das Team von VfB-Trainer Dieter Beleijew, das in der Landesliga erst einen Punkt ergatterte, hatte alle schlechten Karten im Vorfeld gegen sich. Dazu bot der Heimtrainer quasi sein letztes Aufgebot.
Zuschauer rieben sich die Augen
Aber das schlug sich mehr als beachtlich. Die wenigen Zuschauer an der Recklinghauser Straße rieben sich die Augen. Knapp 40 Minuten konnte kaum ein (Klassen-)Unterschied festgestellt werden. Nicht die Gäste, sondern der ausgeguckte Underdog war an den besten Szenen bis kurz vor der Halbzeit beteiligt. Zwar musste Torwart Daniel Kozakowski nach zehn Minuten einen Schuss des früheren Castrop-Rauxeler, Zouhair Allali, parieren, aber postwendend die viel besseren Chancen für Habinghorst.
Willenberg scheiterte
Marc Olschewski, von dem sein Trainer Beleijew nach dem Spiel sagen würde, "das Spiel hat dem Marc gut getan", lupfte mit viel Gefühl auf den mitstürmenden Marvin Willenberg. Der schoss direkt, scheiterte aber am gegnerischen Torwart Joel Sczesny. Dann brachte Olschewski den agilen Andreas Stolzenberg in Szene. Doch die Fahne des Linienrichters, wegen einer angeblichen Abseitsstellung, unterband die gute Chance alleine vor dem Torwart.
Habinghorst spielte mit viel Mut weiter
Habinghorst spielte mit viel Mut weiter, kassierte dann innerhalb einer Minute zwei Tore - wohl die Vorentscheidung: Gerade war ein Freistoß von Olschewski abgeblockt, da hatten die Gäste auf der anderen Seite mehr Glück. Immer wieder beeindruckten die Wanner mit Freistoßvarianten, aber beim 0:1 (39.) half ihnen Keeper Kozakowski weiter, der einen sicheren Ball fallen ließ. Allali durfte somit abstauben. Dann köpfte der Ex-Rauxeler das schnelle 0:2 (40.). Die VfB-ler wurde wieder nicht für ihr engagiertes Spiel belohnt.
Guten Eindruck hinterlassen
Aber sie gaben nicht auf, auch als Sven Stiesberg mit einem Volleyschuss das 3:0 (52.) machte und Tim Dosedal (80.) zum 4:0 einschoss. Olschewski packte seine Kollegen bei der Ehre: "Wir geben nicht auf, wir müssen galliger sein." Die Tat folgte. Pass auf Patrick Podwysocki - 1:4 (81.). Das 1:5 (86.), erneut durch Dosedal, konnte den guten Eindruck, den die Habinghorster an diesem Pokal-Abend hinterließen, nicht mehr übertünchen.














