Die Castrop-Rauxeler Clubs: Vorschau auf die vier Bezirksliga-Partien
CASTROP-RAUXEL Am 3. Adventswochenende stehen alle Castroper-Rauxeler Bezirksligisten auf dem Platz. Beim SV Wacker wird die Reservebank gut bestückt sein, wie ein bunter Weihnachtsteller. Dagegen pfeifen die drei anderen Vereine personell förmlich aus dem letzten Loch.
SG Lütgendortmund - SuS Merklinde
So., 12.30 Uhr
Das Hinspiel gegen den Aufsteiger, der mittlerweile auf dem vorletzten Rang steht, hatte Merklinde um Spielertrainer Marco Gruszka mit 2:3 verloren. Der Sportliche Leiter Martin Broll sagt: "Die kamen damals mit ihrer Aufstiegs-Euphorie, ein paar Spieltage später hätten sie das mit uns nicht gemacht." Trotz dünner Personaldecke wollen die Gäste nun beim SG Lütgendortmund siegen. Neben den Langzeitverletzten steht nun hinter dem Einsatz von Abwehr Routinier Dietmar Gaida ein großes Fragezeichen. Anpfiff für die Bezirksligisten ist schon um 12.30 Uhr.
SV Wacker Obercastrop - SC Dorstfeld 09
So., 14.30 Uhr
Personell ist bei Wacker alles klar. Dass die Verletzten Myron Dretakis und David Firch vielleicht fehlen, dass Andre Pape wegen Arbeit nicht spielen kann, darüber macht sich Wacker-Trainer Uwe Esser keine Sorgen. Selbst die letzte Niederlage, die seinem Team die Herbstmeisterschaft kostete, hat er verdaut: „Wir haben ja fast alles richtig gemacht, nur mit dem Tore schießen haperte es.“ Das soll gegen Dorstfeld nachgeholt werden. Der Trainer: „Wenn wird das Jahr mit einem Sieg beenden, haben wir doch im Vergleich zum Vorjahr einen Riesensprung gemacht.“
VfB Habinghorst - BSV Schüren
So., 14.30 Uhr
Nach dem 3:1-Erfolg gegen Hillerheide startet der VfB Habinghorst ins erste Rückrundenspiel und empfangen das Team aus Schüren. VfB-Trainer Daniel Kuhn kann auf seine stabile Abwehr bauen, muss aber aus beruflichen Gründen auf den genesenen Offensivmann Daniel Kristler verzichten. Kuhn: „Es wäre ja gut, wenn wir mit einem Erfolg über den Winter kommen würden.“ Und hofft, dass nach Kristler niemand ausfällt. Denn hinter Amel Mesic und Marcel Maluski stehen noch Fragezeichen.
Kirchhörder SC - SpVg BG Schwerin
So., 14.30 Uhr
Personalpech plagt den SpVg, die beim Spitzenreiter Kirchhörder SC aufläuft. Jetzt hat sich auch noch Coach Jürgen Klahs beim Training am Meniskus verletzt. „Aber am Sonntag bin ich wieder auf der Bank“, sagte Klahs, „Von unserem 23-Mann-Kader bleiben 13 Spieler übrig.“ Trotz der Pechsträhne fährt Klahs optimistisch nach Kirchhörde: „Wenn wir auch zahlreiche Kräfte nicht einsetzen können, vertraue ich den Jungs, die zuletzt ihre Sache durchgezogen haben.“ Dazu gehört auch Marc Olschewski, der immer besser wird. Dann könnten die „Blau-Gelben“ den Rückstand auf drei Zähler verringern.














