Handball-Landesliga: Wichtiges Spiel für TuS Ickern gegen Dortmund-Süd
CASTROP-RAUXEL Um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib geht es am Sonntag, 12. Februar, für die Handballer des TuS Ickern. Der Elfte der Landesliga tritt bei der um zwei Ränge tiefer platzierten SG HC Dortmund-Süd an.
Nils Rodammer (am Ball) und sein TuS Ickern, hier beim 23:23 vor Wochenfrist gegen den Soester TV 2, müssen bei der SG HC Dortmund-Süd einen Sieg landen, um den Anschluss zum gesicherten Tabellenmittelfeld der Landesliga nicht zu verlieren. (Foto: Volker Engel)
Handball-Landesliga, Männer
SG HC Dortmund-Süd - TuS Ickern
(So 17 Uhr)
Fünf Zähler Vorsprung weisen die Ickerner vor dem Spieltag gegenüber den Dortmundern auf. Mit einem Auswärtssieg könnten sie den Gegner deutlich auf Distanz halten. "Das ist eines der berühmten Vier-Punkte-Spiele", weiß auch der Co-Trainer des TuS, Jürgen Woitacha.
Allerdings hat sich bei den Dortmundern zuletzt einiges getan. Thomas Pixberg, der bis Dezember auch als Trainer tätig war, konzentriert sich nur noch auf seine Aufgaben als Spielmacher. Das Traineramt hat Henning Becker übernommen.
Warnung vor "wurfgewaltigem Rückraum"
Am vergangenen Spieltag gab es für Dortmund-Süd immerhin einen Achtungserfolg zu feiern: Die Becker-Sieben erspielte sich beim Tabellenzweiten HSG Schalke 04/96 ein 29:29-Remis.
Auf Ickerner Seite ist man ohnehin gewarnt vor den Stärken der Dortmunder. "Sie verfügen über einen wurfgewaltigen Rückraum", sagt Woitacha. Der bereits erwähnte Pixberg, Yannik Eckervogt und Krzysztof Wach hatten dem TuS im Hinspiel das Leben besonders schwer gemacht. Am Ende stand dann eine 24:25-Niederlage der Ickerner.
Zuletzt gute Leistungen von Torwart und Abwehr
Dies soll sich im Rückspiel auf keinen Fall wiederholen. "Wir müssen uns sicherlich nicht verstecken", sagt Woitacha vor der wichtigen Partie, die für den TuS richtungsweisenden Charakter hat. Im Falle einer Niederlage würde Ickern zunächst den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld verlieren.
Das Trainergespann Pade/Woitacha will in jedem Fall an die positiven Aspekte aus den jüngsten beiden Spielen anknüpfen. "Die Leistungen von Torwart und Abwehr waren sehr gut", findet der Co-Trainer. Mit 23 und zuvor nur 19 Toren sei die Ausbeute in der Offensive allerdings dürftig gewesen. "Das kann sich aber auch schnell wieder ändern."














