"Karibischer Sommer" lockte in Westfalenpark
DORTMUND Karibik-Flair statt Dolce Vita im Westfalenpark, oder: Manchmal muss was Neues her. Statt der "Italienischen Nacht" feierten mehrere tausend Besucher Samstagabend die Premiere des "Caribbean Summer".
Artikel aus diesem Ressort
- Fußballturnier in Ahaus Ahaus und Rhede im Finale
- Fußball Wethmars Erste beim Symalla-Cup 6:0 von Nordkirchen abgeschossen - Auch Zweite verliert
- Fußball-Stadtmeisterschaft 5:0 - VfL siegt zum Auftakt gegen Holzen
- Radsport Siebergs aktive Erholung ist vorbei - Polen-Rundfahrt steht an
- Frauen-Fußball Wechsel in die Landesliga - Katharina Krömer macht den nächsten Schritt
Alle Generationen haben sich von den karibischen Gefühlen der 180 Musiker anstecken lassen – am Sonntag auch Kinder, die in Workshops viel ausprobieren konnten und Spaß an der „Parkparade“ hatten. Mit dabei war auch „Steely wonder“ mit einer finnischen Variante des Calypso. Und zwischen der afrikanischen „Shona Art“ fertigte Antonius Roberts, ein Künstler von den Bahamas, schon am Samstag mit der Kettensäge Kunst aus einem Baumstamm.
Warten auf die Cocktails
Zum Teil mit Strohhüten, Hawaihemden und Blumenketten ausstaffiert, reihten sich die Besucher in die Schlange an der Cocktailbar ein, die oft so lang wie ein Antillen-Strand war.
Den Preis für das beste Kostüm hätten allerdings Catia Sisca und ihre neun Freundinnen gewonnen, die aus Soest angereist waren, um in Baströcken Catias Jungesellinnenabschied zu feiern. „So ein Fest passt gut so einer Party. Das gibt‘s bei uns nicht“, freute sich die Braut.
Das hatte sich auch die Trauzeugin von Maria Michalak gedacht, die für die Dortmunderin auch einen Junggesellinnenabschied unter karibischen Palmen und mit rosa Blumenketten organisiert hatte. Heiraten werden beide Bräute erst im September. Und die Hochzeitsreise haben sie noch nicht gebucht. „Ich hoffe, dass ich sie hier gewinne“, erzählte Maria Michalak.

