Panthers springen nicht in Dortmund
DORTMUND Das Modell Frauen-Erstliga-Basketball in Dortmund ist geplatzt. „Die Basketball-Bundesliga der Frauen startet ihre Saison am 20./21. Oktober mit elf Mannschaften. Die Dortmund Panthers werden nicht dabei sein.“ So die knappe Erklärung von Achim Barbknecht, Geschäftsführer der Frauen-Liga.
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Jan Siwy, Trainer und Manager der Panthers dagegen hat eine andere Sicht der Dinge. „Wir haben alles zusammen, so weit war alles klar. Auf einmal sollten wir noch zusätzliche 20 000 Euro für die ,Wild card´-Lizenz bezahlen“, sagt Siwy, der glaubt, dass sich die nach seiner Meinung finanziellen nicht gerade auf Rosen gebettete Liga über die Panthers-Gelder zumindest teilweise sanieren will.
Zwei Welten
Überhaupt treffen hinsichtlich der finanziellen Bedingungen scheinbar zwei Welten aufeinander. Die von Siwy genannten Zahlen kommentierte Barbknecht nämlich nicht, verwies lediglich wieder und wieder auf die in den Ausschreibungen zu erfüllenden Bedingungen. Siwy vermutet hinter der Kehrtwende Barbknechts Druck von den Vereinen.
Auf der anderen Seite sind die von Siwy angekündigten Sponsorengelder für die Panthers wohl nicht so üppig geflossen wie zunächst verkündet. „Bisher war von den Panthern lediglich ein mittlere vierstellige Summe zu sehen“, sagt Barbknecht.
„Wir haben uns im Sinne der Komplettierung der Liga redlich bemüht“, erklärt auch der gebürtige Dortmunder Ex-Nationalspieler Norbert Thimm in seiner Funktion als Vorsitzender der AG 1. Damen-Basketball-Bundesliga. „Leider sind wir nicht zu einem Ergebnis gekommen.

