Ausbau der B1 Stadtkrone Ost: Termin für über 100 Baumfällungen steht fest
DORTMUND Die Stadt Dortmund hat detallierte Informationen zum Ausbau und zur Untertunnelung der B1 im Bereich Stadtkrone Ost bekanntgegeben. Das betrifft die Höhe der Baukosten und den groben Zeitplan für die Arbeiten. Auch der Termin für die Fällung der 109 Bäume steht jetzt fest.
Die Grünen hatten mit weißen, auf die Baumstämme gemalten Kreuzen gegen die Baumfällungen an der B1 protestiert. (Foto: Dieter Menne)
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Fahrbahn teilweise gesperrt
Die Bäume stehen auf dem Mittelstreifen der B1 und der Marsbruchstraße. Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, werden sie in der kommenden Woche, von Montag bis Mittwoch (25. bis 27.2.) gefällt werden. Dazu sei es notwenig, die linke der drei stadteinwärts führenden Fahrspuren ab etwa 9 Uhr zu sperren, so die Stadt. Sie bittet um Verständnis für unvermeidliche Verkehrsbehinderungen.
Die Baumfällarbeiten und Ersatzmaßnahmen:
- 47 Bäume in der Marsbruchstraße und auf dem ehemaligen Klinik-/ Kasernengelände wurden bereits 2012 gefällt. Jetzt kommen weitere 109 Bäume hinzu, die überwiegend auf dem Mittelstreifen der B1 stehen.
- Als Ersatz werden 180 Bäume gepflanzt. 129 davon wurden bereits an der Lichtendorfer Straße, der Herrenstraße und auf der Vellinghauser Straße gepflanzt.
- Es folgen Kompensationsmaßnahmen Am Büter und 43 Bäume nach Abschluss der Bauarbeiten in der Marsbruchstraße im Herbst 2015.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen laut Stadt 33,9 Millionen Euro netto. Der städtische Anteil liegt bei insgesamt 15,6 Millionen Euro der Gesamtkosten, wobei 85 Prozent Fördergelder des Landes sind. Der Eigenanteil liegt also bei rund 2,4 Mio. Euro.
Grober Zeitplan:
- bis März 2013: vorbereitende Arbeiten (Baumfällungen, Baustelleneinrichtung)
- April 2013: Beginn der Rohbauarbeiten vor Ort
- Herbst 2014: Inbetriebnahme neue Haltestelle
- Frühjahr 2015: Inbetriebnahme neuer Tunnel / Wegfall der Kreuzung
- bis Ende 2015: Abschluss der Restarbeiten (z.B. Straßenbau, Begrünung)
- Bei der Baumaßnahme handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund.
- Im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der B1 zur Autobahn A40 an der Marsbruchstraße muss die dann unzulässige, ebenerdige Schienenkreuzung der B1 beseitigt werden. Eine sinnvolle Alternative zum Tunnel gab es nach Angaben der Stadt nicht.
- Durch Ratsbeschlüsse, eine Kreuzungsvereinbarung zwischen Bund, Land und Stadt sowie den Planunfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Arnsberg vom 30. September 2010 sind alle Vorraussetzungen für den Bau geschaffen.






































