Am Flughafen: BVB hat den ersten Fanartikelautomaten Deutschlands
DORTMUND Der BVB geht mal wieder voran: Als erster Fußballverein in Deutschland haben die Schwarzgelben einen Fanartikelautomaten aufgestellt. Wo es den Fan-Schal unterwegs gibt und wie es zu dieser ungewöhnlichen Idee kam.
Ein BVB-Fanartikelautomat steht jetzt am Flughafen. Neben ihm steht BVB-Marketingdirektor Carsten Cramer. (Foto: Matthias Dersch)
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Rund 20 BVB-Devotionalien lassen sich hier rund um die Uhr erwerben. BVB-Marketingdirektor Carsten Cramer: „Wir haben den ersten Automaten dieser Art. Die Idee dahinter ist, dass wir auch an Orten Präsenz zeigen können, an denen sich ein Fanshop nicht lohnen würde. Die Kosteneffizienz ist enorm. Der Automat am Flughafen ist ein Testballon.“
Erster gekaufter Artikel war eine Zahnbürste
„Wir haben ihn mit den 20 meistgekauften Fanartikeln gefüllt und darauf geachtet, dass die Produkte teilweise auch zum Flughafenumfeld passen“, sagt Torsten Vosmer aus der BVB-Merchandise-Abteilung. Am Montag um 17.30 Uhr sei der Automat aufgestellt gewesen, um 17.50 Uhr war das erste Produkt bereits gezogen, eine Zahnbürste in schwarz-gelb hatte vollautomatisch den Besitzer gewechselt.
Neben Zahnbürsten lassen sich hier aktuelle Trikots, Schals, eine BVB-Schneekugel oder auch Geschenkgutscheine ziehen.
„Der BVB ist der erste deutsche Fußballverein überhaupt, der diesen Automaten gekauft hat“, sagt auch Holm Riedel, Geschäftsführer der Münchener Goodlist GmbH, die den Automaten hergestellt haben. Seit gut drei Jahren gibt es die Firma, der Walt-Disney-Konzern und Lego gehört zu den Kunden, die entsprechenden Automaten standen oder stehen alle in München.
Und jetzt steht eben auch ein Automat in Dortmund am Flughafen, der amtierende Deutsche Meister nennt ihn sein eigen.
Lego-Automat ist das Vorbild
Wieso der erste Fußballfanartikelautomat in Dortmund und nicht in München steht, kann Riedel beantworten: Der BVB hatte die Firma kontaktiert, nachdem beim Verein einen Artikel über unter anderem den Lego-Automaten in einer Zeitung gelesen worden war. Das ist ungefähr ein halbes Jahr her, „es war wie Geburtstag und Weihnachten zusammen, als der Verein sich meldete“, so Riedel.
Er geht davon aus, dass es nicht lange dauern wird, bis sich andere Fußballvereine melden werden. Mehrkosten entstehen Kunden, die Artikel ihres Lieblingsvereins demnächst am Automaten ziehen wollen, nicht. Sagt Holm Riedel. Es gebe eine Preisgarantie, nach der die Artikel den empfohlenen Verkaufspreis nicht überschreiten.








































