Großeinsatz im Zoo: Giraffe "Tamu" hat den Einsatz nicht überlebt
DORTMUND Giraffenbulle "Tamu" hat den Einsatz im Dortmunder Zoo nicht überlebt. Die Feuerwehr hat am Vormittag mit allen Kräften um das Leben des Tieres gekämpft. Die Giraffe ist gestorben.
Feuerwehreinsatz im Giraffengehege des Dortmunder Zoos. Giraffenbulle "Tamu" war umgekippt. (Foto: Nils Foltynowicz)
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14:18 Uhr: Die Giraffenherde des Zoo Dortmund besteht nun noch aus fünf Kühen und einem Bullen.
13:54 Uhr: Offenbar hatten die Hilfskräfte es noch geschafft den Giraffenbullen aufzurichten, er konnte allerdings nicht von allein stehenbleiben. Seine Kräfte haben nach all den Strapazen nicht mehr ausgereicht. Er wird nun obduziert. Als Todesursache wird Herz-Kreislaufversagen genannt.
12:56 Uhr: "Tamu" hat es nicht geschafft. Die Giraffe ist seit 12:50 Uhr tot.
Fotostrecke Erfolglose Rettungsaktion im Giraffenhaus
12:29 Uhr: Nach wie vor steht es sehr kritisch. Der Kopf ist inzwischen mit Hilfe einer Holzkonstruktion hochgelagert worden. Diese wurde mit Stroh gepolstert. "Dadurch haben wir ein wenig Zeit gewonnen", sagt Feuerwehrsprecher Boris Thiemrodt. Das Luftkissen kam bisher nicht zum Einsatz. Die Giraffe muss, sollte sie aufgerichtet werden können, selbstständig stehen können.12:00 Uhr: Beim ersten Einsatz wurden Bandschlingen über den Körper gelegt. Es wurde durch Hochziehen versucht, das Gewicht zu entlasten. Der Giraffenbulle war allerdings für diesen Einsatz bereits zu schwach. Im Moment ist die oberste Priorität, dass der Kopf höher gelagert wird als der Körper. Es besteht massive Lebensgefahr.
11:19 Uhr: Der Giraffenbulle ist im Giraffenhaus umgekippt. Die anderen sechs Angolagiraffen sind inzwischen im Außengehege, die Rettung muss drinnen stattfinden. Nun soll der Kopf des Tieres mit Hilfe einer Holzkonstruktion hoch gelagert werden. Das ist dringend nötig, damit der Kreislauf erhalten bleibt. Der Giraffenbulle ist fünf Jahre alt.
11:15 Uhr: Der erste Versuch, das Tier mit Bandagen nach oben zu hieven, ist gescheitert. Es handelt sich um Giraffe "Tamu". Er wurde gegen 7 Uhr von seinem Pfleger gefunden. "Möglicherweise hatte er einen Krampf", so Zoodirektior Dr. Frank Brandstätter. Es besteht nach wie vor Lebensgefahr.
10:57 Uhr: Giraffen können bis zu 900 Kilogramm auf die Waage bringen.
10:45 Uhr: Die Technische Rettung gestaltet sich schwieriger als angenommen. Es wird nun ein Sprungtuch und ein Schwerlasthebetuch angefordert, die eigentlich schon ausgemustert sind.
10:43 Uhr: Unsere Reporter können jetzt rein. Der Zoodirektor wird uns gleich mit Informationen versorgen.
10:41 Uhr: Die Situation des Tieres ist hochproblematisch. Das Gewicht der Giraffe drückt auf die Nervenbahnen. Je länger eine Giraffe liegt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie wieder aufsteht. Die Luftkissen sorgen dafür, dass die Nerven weniger geschädigt werden. Für das Tier ist es massiver Stress. Giraffen sind Fluchttiere, zu liegen entspricht nicht ihrem natürlichem Instinkt.
10:12 Uhr: Die Giraffe hat puren Stress - zuviel Trubel wäre schlecht für ihre Gesundheit, der Kreislauf ist absolut im Keller. "Das Tier muss aufgerichtet werden, sonst besteht Lebensgefahr", so Michael Meinders, Pressesprecher der Stadt Dortmund. Mit Luftkissen soll es nun aufgerichet werden.
10:06 Uhr: Unsere Reporter stehen vor verschlossener Tür. Es dürfen keine Journalisten in den Zoo.
9:50 Uhr: Die Hilfe muss schnell kommen, denn wegen ihrer Größe kann der Kreislauf der Giraffe offenbar zusammenbrechen, sobald sie liegt. Nach ersten Informationen der Ruhr Nachrichten sind Höhenretter der Feuerwehr im Einsatz, die versuchen, das Tier von einem Dach aus aufzurichten.
Eine Giraffe im Dortmunder Zoo ist umgekippt und wurde von ihrem Pfleger am Morgen am Boden liegend entdeckt. Sie kann sich selbst nicht aufrichten - die Feuerwehr muss Hilfe leisten.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.










































