Festnahme am Dienstag: Neonazi Sven K. sitzt wieder in U-Haft
DORTMUND Neonazi Sven K. sitzt wieder in Untersuchungshaft. Ende September war er überraschend entlassen worden, weil das Gericht keine Wiederholungs- oder Fluchtgefahr mehr sah. Doch am Dienstag wurde er wieder festgenommen.
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K. ist einschlägig vorbestraft, 2005 hatte er in der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße den Punker "Schmuddel" niedergestochen. Sein Opfer starb an den Verletzungen.
Danach war er zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren verurteilt worden. Zwei Drittel davon saß er ab, dann wurde er mit einer positiven Prognose 2010 aus der Haft entlassen.
Gallionsfigur der rechten Szene
Der Neonazi stieg nach dieser Tat zu einer Gallionsfigur der rechten Szene auf. Bei rechten Aufmärschen fungierte er als Redner. Desweiteren soll er bei einem gewalttätigen Überfall auf die Kneipe Hirsch-Q beteiligt gewesen sein. Umso größer war die Empörung über seine Entlassung.
Aufgrund der Beschwerde der Staatsanwaltschaft war die Aussetzung der Untersuchungshaft von der 31. Strafkammer des Dortmunder Landgerichts erneut geprüft und am Dienstag außer Kraft gesetzt worden. Am gleichen Tag war der 25-Jährige in seiner Wohnung widerstandslos festgenommen worden.







































