Thier-Galerie: Party im Einkaufszentrum geht in zweite Runde
DORTMUND Tanzen, wo andere einkaufen: Am 16. März verwandelt sich die Thier-Galerie für die zweite „Saturday Night Club“-Party vom Shopping-Paradies in einen der größten Partytempel der Region.
So sah es bei der ersten Party in der Thier-Galerie aus. (Foto: Foltynowicz)
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Party rund um die Party
Mit der Rolltreppe geht es von einer Tanzfläche zur nächsten, denn das komplette Center steht den Tänzern offen. DJs, Violinisten und Saxophonspieler sorgen dafür, dass sich Dortmund einmal quer durch die Genres tanzt. Vor den DJ-Pulten verausgaben sich professionelle Tänzer in knappen Outfits und kurbeln die Stimmung an. Jede der fünf Tanzflächen hat ihre eigene Bar, an der es auch Longdrinks und Cocktails gibt (und der eventuelle Toilettengang ist kostenlos).
Fotostrecke Saturday Night Club in der Thier Galerie
„Eine normale Party machen kann ja jeder“, sagt Veranstalter Dennis Kessmeyer. „Wir machen eine Party rund um die Party herum.“ Unterstützt von Radio 91.2 und unsere Redaktion versucht Kessmeyer, den Standard mit einem vielfältigen Showprogramm zu toppen.Zirkusartisten, Kleinkünstler und allerlei Live Acts mischen sich unter das Partyvolk und vermitteln die Illusion, dass die Feierwütigen in einer der größten Diskotheken des Ruhrgebiets feiern – und nicht in einem Einkaufszentrum. Erst shoppen, dann tanzen.
Halbe Stunde Umbauzeit
Bis 22 Uhr können die Kunden am 16. März noch in den Geschäften der Thier-Galerie nach dem richtigen Partyfummel suchen. Dann schließen sich die Türen für eine halbe Stunde. Doch Zeit zum Verschnaufen bleibt keine: Messer zerteilen im Akkord Früchte für die Cocktails, Kühlschränke müssen an ihren geplanten Platz an den Bars gekarrt, kistenweise Getränke geschleppt und gekühlt werden.
30 Minuten Partyvorbereitung in Höchstgeschwindigkeit. „Das ist eine Megalogistik“, erklärt Kessmeyer. Schon ab dem Donnerstag vor der großen Party rollen nach Ladenschluss die Lastwagen an. 120 Arbeiter schwirren wie die Heinzelmännchen bis in die Morgenstunden durch die Thier-Galerie, bauen die Bühnen auf und bringen Lichtelemente an.
2012 kamen 5000 Besucher
Noch bevor sich die großen Eingangstore am Morgen wieder öffnen, sind die Arbeiter nach getaner Nachtschicht verschwunden. „So etwas schüttelt man nicht einfach aus dem Ärmel“, sagt Kessmeyer. Eineinhalb Jahre vorher haben Kessmeyer und seine Kollegen mit der Planung begonnen. Die erste „Saturday Night Club“-Party, die im vergangenen März die Tänzer von nah und fern in die Thier-Galerie lockte, nahmen sie sogar schon in Angriff, bevor das Center überhaupt gebaut war.
Deutlich rasanter verläuft der Kartenverkauf: Alle 5000 Karten waren beim letzten Mal schnell vergriffen. Und auch dieses Mal geht Kessmeyer optimistisch davon aus, dass es keine Abendkasse geben wird. Ab sofort sind die Karten online erhältlich.
Ab dem 25. Januar gibt es auch an der Kundeninformation der Thier-Galerie für 14 Euro ein Ticket – mit dem die Gäste durch die beiden Eingänge an der Potgasse und der Martinstraße in den mehrstöckigen Partypalast eintreten können.











































