Borussia Dortmund: BVB schmeißt Busfahrer Udo Rottke raus
DORTMUND Sieben Jahre lang fuhr er die Profis von Bourssia Dortmund von Spiel zu Spiel. Doch jetzt soll Schluss sein. Ende Mai bekam BVB-Busfahrer Udo Rottke die Kündigung präsentiert. Seit Freitag beschäftigt der Rauswurf das Dortmunder Arbeitsgericht.
Udo Rottke (r.) im Saal neben seinem Anwalt Wolfgang Pinkepank. (Foto: Hartwich)
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Schweres Geschütz
Die BVB-Anwälte fuhren schweres Geschütz auf: Rottke habe seine Fahrten schlecht vorbereitet, sich immer wieder verfahren, die millionenschwere Lizenzspieler-Truppe mit brenzligen Fahrmanövern in Gefahr gebracht. Die atmosphärischen Störungen seien inzwischen so gravierend, dass selbst die Kollegen eine weitere Zusammenarbeit ablehnen würden.
Udo Rottke reagierte überrascht. Gefährlichen Fahrsituationen oder gravierende Irrfahrten habe es nicht gegeben. „Ich habe mich nicht verfahren, sonst wäre ich ja wohl nicht pünktlich zu den Spielen gekommen.“
Und auch sonst habe er sich nichts vorzuwerfen. Zumindest nichts, was eine Kündigung rechtfertigen würde. Da das Gericht die Chancen ohne vorherige Abmahnung als schlecht einstuft, wollen sich die Anwälte nun noch einmal zusammensetzen.
Erstes Angebot abgelehnt
Ein erstes Angebot des BVB (Abfindung 20.000 Euro) hatte Rottke abgelehnt. Er will weiter arbeiten, weil die Chance auf einen neuen Busfahrerjob aufgrund seines Alters gegen Null tendiere. Sollten die Gespräche in den kommenden Wochen nicht zu einem Ergebnis führen, treffen sich Rottke und der BVB Ende Oktober erneut vor Gericht.

























