Nordstadt: Mit der Polizei auf Fußstreife
DORTMUND Mit der warmen Sonne kommen wieder vermehrt die Probleme in der Nordstadt zum Vorschein: Ansammlungen ethnischer Gruppen, vor allem aus Bulgarien, Alkoholgelage, Drogenkonsum und illegale Prostitution. Die Polizei versucht die Folgen im Straßenbild einzudämmen. Wir gingen mit auf Fußstreife.
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Ein zentraler Brennpunkt sind der sogenannte "Schleswiger Platz" und die umliegenden Nebenstraßen in der Nordstadt. Vornehmlich in den frühen bis späten Abendstunden bestimmen bis zu 100 Personen das dortige Straßenbild. Sie werden von den übrigen Bewohner des Viertels zum Teil als sozial unangepasst, störend und bedrohlich wahrgenommen.
Fotostrecke Rundgang in der Nordstadt
Bei polizeilichen Streifengängen und Einsätzen in diesem Bereich, aber auch nach Hilferufen aus der Bevölkerung, wurden vermehrt ordnungsrechtliche Verstöße, wie Vermüllung, Ruhestörungen, Zweckentfremdung von öffentlichen Grünanlagen und Spielplätzen sowie verbotswidriges Übernachten in geparkten PKW und zum Teil auch Straftaten festgestellt.Rechtsverstöße konsequent ahnden
"Die Polizeiinspektion 2 wird auch weiterhin ihre Präsenz im Bereich des Schleswiger Platzes und des Umfeldes verstärkt gewährleisten und Rechtsverstöße in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt Dortmund konsequent ahnden. Dabei wird die Polizei, wie bereits in den vergangenen Jahren, im Rahmen eines Schwerpunktprojektes ihr besonderes Augenmerk auf diesen Brennpunkt legen!", versichert Polizeidirektor Peter Monien.
Bei der Fußstreife am letzten Donnerstag mit dem Bezirksleiter der Polizei Wache Nord, Hauptkommissar Ralf Schöneberg, blieb alles ruhig. Es regnete immer wieder. "Das Wetter ist der beste Polizist", weiß Schöneberg.




























