Anwohner-Initiative klagt: Brummis fahren sich in Nebenstraßen fest
LINDENHORST Die Anwohnerinitiative zur LKW-Belastung im alten Dorf Lindenhorst beklagt, dass seit der Fertigstellung der Fürst Hardenberg-Allee sich die Wohn- und Lebensqualität erheblich verschlechtert hat. Täglich verirren sich LKW in der Graf-Konrad- und Schiffstraße sowie im Börgerhoffweg.
Dieses "verwirrende" Schild soll nach Ansicht der Initiative aus dem Kreisel verschwinden. (Foto: Oliver Schaper)
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"Zuletzt im Schnee haben sich LKW festgefahren und blieben in unseren nicht geräumten Anliegerstraßen stecken. Sie brauchten Stunden, um wieder frei zu kommen, so geschehen am 27. Dezember, als ein LKW in der Graf-Konrad-Straße feststeckte." Acht bis zehn Anwohner schaufelten, so Kolster, den Brummi frei, der dann eine Straßenlatere in einem Vorgarten beim Wendemanöver umfuhr.
Blockade der LKWs
Die Situation – und nicht nur bei Schnee – sei so verfahren, dass Anwohner häufiger zu spät zur Arbeit kämen oder private Termine verpassten, weil LKW die Schiffstraße blockieren.
Einen Grund für die Irrfahrten haben die Anwohner ausgemacht: "Wir beobachten, dass die LKW, die von der A 2 über die Ellinghauser Straße ins Gewerbegebiet Fürst Hardenberg müssen, die Umgehungsstraße Fürst-Hardenberg-Allee übersehen. Sie übersehen, nach der Ampel links in die Holthauser Straße abzubiegen. Hinzu kommt, dass eine vernünftige Beschilderung für das Gewerbegebiet Fürst Hardenberg fehlt."
Probleme im Kreisverkehr
Die Situation in Lindenhorst sei schon verfahren genug. Zu allem Überfluss entstünden aber auch im neuen Kreisverkehr weitere Probleme. "Trotz ausgelegter großer Steine im Beet des Kreisels schieben die großen LKW die Steine mit ihren mächtigen Rädern ab und beiseite, da sie sonst kaum die Umrundung schaffen. Und wenn sie es schaffen, dann landen sie in unseren Anwohnerstraßen."
Die Initiative fordert die Politiker auf, umgehend zu handeln, und legt dem offenen Brief eine lange Unterschriftenliste bei. "Für uns alle wie für die LKW-Fahrer, Spediteure, Unternehmer, die auf Lieferung warten, ist dieser Zustand untragbar. Letzlich ist das ein Verlust von Zeit, Geld, Gesundheit. Und das kostet!" sagt Margit Kolster.













