Kurler Straße: Bürgerinitiative wehrt sich gegen den geplanten Sportplatz
HUSEN-KURL Die Diskussion um die zukünftige Spielstätte des SC Husen-Kurl nimmt kein Ende. Nach dem vorläufigen Beschluss der Verwaltung, einen neuen Sportplatz an der Kurler Straße zu errichten, geht nun eine Bürgerinitiative auf die Barrikaden.
Grundstückseigentümer Dr. Wolfhard von Boeselager (2.v.r.) traf sich gestern mit den Anwohnern. (Foto: Püschner)
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Lösung des Sportplatzproblems
„Meine Tochter ist Mitglied im Naturschutzverband und sieht das genauso wie ich. Sie ist derzeit nicht daran interessiert, ihr Land zu verkaufen“, so Boeselager weiter. Er selbst hält eine andere Lösung des Sportplatzproblems für wesentlich sinnvoller: „Niemand sagt, dass wir keinen Sportplatz brauchen. Aber gerade aufgrund der Nähe zur Schule erscheint es mir doch sinnvoller, wenn man den aktuellen Standort beibehalten und ihn optimieren würde.“
Ähnlich sieht das auch Astrid Grolla von der Bürgerinitiative. „Die Stadt hat das nicht richtig geprüft“, schimpfte sie. Auch über den Standort Zechenbrache müsse man erneut nachdenken.
Dass es den Anwohnern nicht darum geht, die Kinder und Sportfreunde zu vergraulen, machte Bernhard Hartmann deutlich: „Ich habe durchaus viel für die Jugend über. Aber ich wohne schon seit 46 Jahren in der Kurler Straße und sehe nicht ein, warum man gerade hier einen Sportplatz bauen muss.“
Belästigungen und Beschimpfungen
Wie heikel die Situation ist, schilderte Astrid Grolla. „Letzte Woche wurde der Briefkasten der Bürgerinitiative aufgebrochen und heute morgen befand sich eine rohe Hähnchenbrust darin.“ Immerhin: Die zahlreichen Belästigungen und Beschimpfungen per Telefon, die sich die Anwohnerin gefallen lassen musste, hätten mittlerweile nachgelassen.













