Unterste-Wilms-Straße: Feuerwehr entfernt Eiszapfen von Hochspannungsleitung
WAMBEL Schwindelfrei mussten am Samstag die Frauen und Männer der Feuerwehr Dortmund sein, als sie zu einem außergewöhnlichen Einsatz nach Wambel gerufen wurden.
Die Feuerwehr entfernte am Samstagabend spitze Eiszapfen von Hochspannungsleitungen in 54 Metern Höhe. (Foto: Christian Stein)
- Am Hienbergwald Ein neuer See für Lanstrop
- Minister-Stein-Schule Kalte Turnhalle legt Betrieb beim VfL Kemminghausen lahm
- Oberbecker Straße Jugendliche nach Farbschmierereien festgenommen
- Stolpersteine Brackel ist jetzt Teil eines großen Netzwerks des Gedenkens
- Deponie Grevel Bürger sollen Solaranlage auf der Halde mitfinanzieren
Rettungswagen stand bereit
Daraufhin rückte die Feuerwehr Dortmund zum Einsatz aus. „Die Problematik war hier, dass es sich um eine ungewöhnliche Höhe und sehr große Eisansammlungen handelte“, erklärte Feuerwehrsprecher Thomas Osthoff.
Hinzu kam, dass für den Einsatz in 54 Metern Höhe die Hochspannungsleitung nicht in Betrieb sein durfte, um die Mitarbeiter der Feuerwehr nicht zu gefährden. Ein Rettungswagen stand aber im Falle eines Notfalls bereit.
Strom wurde umgeschaltet
In Absprache mit der RWE schaltete der Energieversorger den Strom um. „Somit waren die anliegenden Haushalte nicht von dem Einsatz betroffen“, teilte RWE-Sprecherin Maria Dehling mit. Einschränkungen bekam jedoch der Straßenverkehr am Samstagabend zu spüren. Die Polizei sperrte den Kreuzungsbereich Hannöversche Straße / Rüschbrinkstraße weiträumig für drei Stunden.
Für den Busverkehr richteten die Dortmunder Stadtwerke kurzfristig eine Umleitung ein. Gegen 19.45 Uhr hob die Polizei die Sperrung wieder auf. „Wir fahren derzeit häufiger solche Einsätze, aber so einer wie am Samstag kommt nicht alle Tage vor“, verriet Feuerwehrsprecher Thomas Osthoff.














