Fußballplatz in Husen droht das Aus
HUSEN Ein Kompromiss zwischen dem SC Husen-Kurl und den Anwohnern soll den Spielbetrieb am alten Standort aufrechterhalten. Doch eine Einigung scheint in weiter Ferne.
Der SC Husen-Kurl hofft, dass es weiter geht. (Foto: Uwe Brodersen)
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Akreiden am Samstagmorgen - Lärmbelästigung
Doch bisher läuft diese Initiative ins Leere. Die Anwohner hätten, so berichtet der 1. Vorsitzende Andreas Edelstein, das Abkreiden des Platzes am letzten Samstagmorgen um 7.45 Uhr als „mutwilligen Lärm“ aufgefasst. Immerhin habe die Gegenseite ihre Gesprächsbereitschaft bekundet. „Das Ganze ist für uns ein Ritt auf der Rasierklinge“, fasst der Vorsitzende die Lage zusammen.
„Wir sind zu großen Opfern bereit, würden bei der Straffung des Spielablaufs auch auf einen Teil unserer Einnahmen verzichten, doch brauchen wir eine klare Perspektive.“ Sonst bliebe nur noch die Schließung.
Das Vertrauen und der Zusammenhalt innerhalb des Vereins mit seinen 500 Mitgliedern – darunter 300 Jugendlichen – sei sehr groß, so Edelstein. „Alle wollen mit anpacken und finden: Hauptsache, es passiert etwas.“
Die Perspektive ist ein neuer Standort. Im Gespräch sind die Zechenbrache in Husen – von der SPD befürwortet – und der Ausbau des alten Sportplatzes an der Werimboldstraße in Kurl – vorgeschlagen von der CDU.
Hoffen auf die Bezirksvertretung
Ein neuer Sportplatz auf der Zechenbrache wäre teuer. Die Anwohner sind dagegen, im Boden lagern Gifte. Möglicherweise lässt sich jedoch im Zuge des Sportplatz-Baus die ganze Fläche entwickeln.
Der Platz an der kath. Kirche in Kurl ist überwiegend im städtischen Besitz. Allerdings liegt er im Landschaftsschutzgebiet, auch müsste noch Fläche hinzugekauft werden. Der SC Husen-Kurl möchte, dass beide Optionen parallel geprüft werden, und hofft auf einen entsprechenden Beschluss der Bezirksvertretung am 5. Mai.













