http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#local_special_1#dcopt=ist;#589113175#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#local_special_1##572875796#120#600#3
Medienhaus Lensing
15.02.2012 19:31 Uhr
Schriftgröße: A A A

Zweifel an Kohlenmonoxid: Gas-Unfall: Warum starb Rentnerin Steffi B. in Eving?

EVING Zunächst schien alles klar: Kohlenmonoxid tötete am Dienstag die 72-jährige Rentnerin Steffi B. in der Preußischen Straße in Eving. Doch an dieser Version gibt es Zweifel.Von Tobais Großekemper

«
1/1
»

Die versiegelte Tür am Unglückshaus in der Preußischen Straße. (Foto: Großekemper)

Das Mietshaus in der Preußischen Straße 219, in dem am Dienstag die 72-jährige Steffi B. tot gefunden wurde, steht einen Tag später leer. Die Nachbarn mussten das Haus verlassen, fast alle Fenster stehen auf Kipp, mögliche Gasreste sollen entweichen. Ob es wirklich Kohlenmonoxid war, das die Frau tötete, ist seit Mittwoch wieder fraglich.

Gasgeruch wahrgenommen

Nachdem der Sohn der Verstorbenen am Dienstag seine Mutter nicht erreicht hatte, trat er mit einem weiteren Mann die Tür ein und fand die Frau leblos auf. Ein dann hinzugerufener Notarzt nahm laut Einsatzprotokoll der Polizei einen Gasgeruch wahr – Kohlenmonoxid, das laut Feuerwehr später in der Wohnung der Frau in „erheblicher Konzentration gemessen“ worden sei, ist allerdings geruchlos.
 

Fotostrecke Tödliches Gas-Unglück in Eving

Zu dem Gasgeruch passt auch die Schilderung einer Nachbarin aus dem selben Haus, die „des Öfteren“ sowohl im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses als auch in der Wohnung der Verstorbenen Gasgeruch wahrgenommen habe. Die 72-jährige B. habe den Geruch damit begründet, dass im Backofen eine gasbetriebene Heizspirale kaputt sei – sie habe, hätte die Verstorbene in der Vergangenheit gesagt, bereits ein Ersatzteil bestellt.

Doch auch die Heizungsanlage im Haus war häufiger defekt, zuletzt am Dienstagmorgen arbeiteten Monteure an der Anlage – wenige Stunden vor dem Auffinden der Toten.
 
Obduktion am Donnerstag
 
Die Todesursache bleibt also unklar, von einer Obduktion am Donnestagnachmittag erhofft sich die Staatsanwaltschaft erste aussagekräftige Ergebnisse – sollte es die nicht sicher geben, werde weiter auf das toxikologische Gutachten gewartet.
Sollte sich die Kohlenmonoxid-Vergiftung als Todesursache bestätigen, wäre das der zweite Fall in diesem Winter in Dortmund, eine 90-Jährige war im November in Bodelschwingh gestorben.

Heizung ist abgestellt
 
Während die Bewohner der Preußischen Straße 219 am Mittwoch noch nicht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, hatten ihre Nachbarn aus dem Haus 221 bereits am Dienstagabend mehr Glück – immerhin konnten sie wieder in ihre vier Wände.

Allerdings ist auch im Nachbarhaus die Heizung abgestellt, warmes Wasser gibt es nicht, und auch das Kochen sollen die Bewohner unterlassen. In der Nacht zu Dienstag hatten die Bewohner als temporären Ausgleich für jede Wohnung je zwei Heizlüfter erhalten.

Heizung ist recht jung
 
Wie lange dieser Zustand anhalten wird, konnte Jürgen Frech, Sprecher des Immobilienkonzerns Deutsche Annington, gestern nicht beantworten. Man warte auf das Ergebnis des Gutachters, der Mittwochnachmittag noch tätig war.
 
Die Gasanlage für beide Häuser steht im Keller der 219. Laut Frech ist diese zentrale Gasanlage noch „recht jung, sie stammt aus dem Jahr 2002“. Die Anlage sei kontinuierlich gewartet worden, zuletzt im Sommer 2011. Auch der Schornsteinfeger, der zuletzt Ende Dezember 2011 vor Ort gewesen sei, habe keinen Grund für eine Beanstandung gefunden. Des Weiteren bedaure die Deutsche Annington das Unglück zutiefst und werde die Ursachensuche unterstützen.
 
Verletzten Helfern geht es besser
 
Den am Dienstag verletzten 15 Personen (sieben Rettungskräfte und acht Bewohner) geht es besser. Sieben von ihnen wurden in der Uniklinik Düsseldorf behandelt. Ihr Zustand hat sich durch Behandlungen in einer Druckkammer verbessert. „Wir gehen davon aus, dass die Patienten heute nach Dortmund verlegt werden können“, so Kliniksprecherin Susanne Dopheide.


Fr
+22°
Heiter
+9°
Klar
Sa
+23°
Sonnig
+8°
Klar
So
+23°
Heiter
+10°
Regenschauer
Fotostrecke
Ein ungewöhnliches 360 Grad Panoramabild vom Dortmunder Friedensplatz mit dem Rathaus.
1/91

Dortmunder Bilder des Tages

Sehenswertes, Beeindruckendes, Kurioses - jeden Tag passiert in Dortmund etwas, bei dem Bilder mehr sagen als Worte. Sehen Sie die Bilder des Tages aus unserer Stadt. Klicken Sie auf die Fotos, um mehr zu erfahren. mehr...

Lade TED
 
Abstimmung wird geladen, bitte warten...
 


Widerstand aus SPD-Ortsverein

1

Bezirksvertretung hält trotz Kritik an Jugendbuden fest

Bleibt in der Diskussion: die Jugendbude an der Ottweiler Straße, die kurz vor Ostern angezündet wurde.

SCHARNHORST Die Bezirksvertretung hält trotz Widerstandes und Kritik vom SPD-Ortsverein an den Jugendbuden in Scharnhorst fest. Geprüft wird daher ein weiterer Standort für eine neue Jugendbude. Auch dazu gibt es Kritik. mehr...

Damwildgehege im Süggelwald

2

Unbekannte beschädigten Zaun - drei Rehe vermisst

Suchten am 14. April das Weite: Die Tiere des Damwildgeheges im Süggelwald in Brechten büxten aus, nachdem unbekannte Täter ein großes Loch in den Zaun geschnitten hatten.

BRECHTEN Unbekannte haben den Maschendrahtzaun am Damwildgehege im Brechtener Süggelwald beschädigt. Durch die Lücke im Zaun sind vier der 20 Rehe und Hirsche entwischt. Die meisten Tiere werden noch immer vermisst. mehr...

Nach Suizid-Ankündigung

3

Polizei sucht mit Hubschrauber nach vermisstem Mann

Die Landes- und die Bundespolizei war permanent mit Hubschraubern im Einsatz.

SCHARNHORST Mit einem Polizeihubschrauber und mehreren Funkstreifenwagen suchte die Polizei am Montagabend in Scharnhorst nach einem Vermissten. Der Mann hatte zuvor seinen Suizid angekündigt. Dazu kam es jedoch nicht. mehr...

Bester Nachwuchsfahrer

4

Dominik Brinkmann strebt Karriere als Profi-Rennfahrer an

Rennfahrer Dominik Brinkmann.

ASSELN Dominik Brinkmann ist im letzten Jahr als bester Nachwuchs-Rennfahrer in NRW ausgezeichnet worden. Dem 20-Jährigen reicht das aber noch lange nicht: Er strebt eine Profi-Karriere an. mehr...

Anbau geplant

5

SV Brackel sucht Spender für eigene Umkleideräume

Die Pläne für die neuen Kabinen des SV Brackel liegen bereits vor (v.l.): Ralf Glanert (stellvertretender Geschäftsführer), Bernd Rollik (Platzwart) und Gerd Wirminghaus (Pressesprecher) hoffen nun, genügend Geld zusammen zu bekommen.

BRACKEL Der SV Brackel benötigt dringend eigene Umkleideräume. Dafür plant der Verein einen Anbau mit vier Kabinen. Doch die Kosten sind so hoch, dass der Sportverein sie auf keinen Fall alleine stemmen kann. mehr...

Bild und Infos einsenden

So kommt Ihr Foto in die Zeitung

Sie möchten, dass ein Bild Ihrer Veranstaltung, Ihrer Gruppe, Ihres Vereins in den Stadtteil-Nachrichten erscheint? Dann nutzen Sie unser einfaches Formular. mehr...

Reform der Verwaltung
Zumindest den Politischen Beirat konnten die Demonstrationen für den Erhalt der Stadtbezirke - wie hier in Eving - nicht erweichen.

Streit um die Stadtbezirke Eving und Huckarde

Die Stadt Dortmund möchte die Bezirke Huckarde und Eving abschaffen. Davon verspricht sich die Politik Einsparungen in Millionenhöhe. In den beiden Stadtbezirken regt sich Widerstand. Wir haben unsere Artikel zum Thema zusammengestellt.

http://ad.de.doubleclick.net#oms.ruhr-nachrichten.de#localnews-dortmund##1171844306#300#250#4

Themen-Tipps

Worüber sollen wir berichten?

Jeden Tag berichten wir über freudige Ereignisse und Probleme des Alltags. Was bewegt Sie in Dortmund?

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
MünsterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | immo.RuhrNachrichten.de