Geschwister-Scholl: Gesamtschule hat "Deutschen Schulpreis 2011" im Visier
BRACKEL Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule hat gute Aussichten, den "Deutschen Schulpreis 2011" zu gewinnen. Mittlerweile ist sie sogar schon unter den zwanzig besten Schulen Deutschlands.
Die Vorfreude auf den möglichen Titel ist den Schülern deutlich im Gesicht abzulesen. (Foto: Oliver Schaper)
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Freudestrahlend, ein wenig stolz, aber auch ziemlich geschafft. So wirkte der Leiter der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG), Klaus Zielonka, als er am Freitag mit den vier Juroren des Wettbewerbs „Deutscher Schulpreis 2011“ zur Pressekonferenz erschien.
Unter die Top 20
Denn nachdem die Schule sich für diesen Titel beworben und es in der Vorausscheidung schon einmal unter die Top 20 bundesweit gebracht hatte, ging es jetzt ans Eingemachte: Zwei Tage verschaffte sich die vierköpfige Jury bestehend aus drei hochrangigen Erziehungswissenschaftlern und einer Mitarbeiterin der Robert-Bosch Stiftung, einen dezidierten Einblick in den Schulalltag der GSG, um dann am im März ihr offizielles Urteil abzugeben. Was die vier Preisrichter zu sehen bekamen, schien ihnen allerdings gut gefallen zu haben, denn es gab Lob von allen Seiten. So hob der Frankfurter Professor Eckhard Klieme besonders den „Modellcharakter“ der Schule hervor.
Viele Weiße Rosen
„Denn die GSG hat es geschafft, sich aus eigener Kraft zu verändern.“ Das Ergebnis harter Arbeit, wie Zielonka versichert: „Schon unter den ersten Zwanzig zu sein, verschafft einem das Gefühl, in den letzten zehn Jahren vieles richtig gemacht zu haben.“ Und das nicht nur bei Lerninhalten, sondern offenbar auch in Sachen „Sozialkompetenz“, wie die Gänsehautatmosphäre belegte, für die der Göttinger Professor Hermann Veith mit seinem Urteil sorgte: „Die Schule macht ihrem Namen alle Ehre. Ich bin in den letzten Tagen hier sehr vielen Weißen Rosen begegnet“, versicherte er äußerst angetan von der Stimmung in der Schule.
Keine Prognose
Ob und wie weit es in der abschließenden Bewertung für die GSG nach vorne geht, „kann und darf ich hier noch nicht verraten“, so Eckhard Klieme, und auch Klaus Zielonka wollte keine Prognose wagen: „Eigentlich haben wir ja schon gewonnen“, meinte der Schulleiter, „jetzt halten wir es wie Jürgen Klopp und denken von Spiel zu Spiel.“ Daher macht er sich auch keine Gedanken über die Siegprämie: „Ich zweifle aber nicht, dass wir die 100 000 Euro sinnvoll investieren könnten.“













