Kälteeinbruch: Hallenbad Eving muss erneut schließen
EVING Und schon wieder stehen Schwimmer vor verschlossenen Türen. Bei den Sanierungsarbeiten macht nun das Wetter den Betreibern des Hallenbads einen Strich durch die Rechnung.
Nach sechs Wochen Sommerpause standen alle in den Startlöchern. Doch bei gerade einmal 20 Grad möchte nicht einmal der Azubi Jens Langenfeld die Badehose anziehen. (Foto: Hinderer)
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Doch auf den heißesten Juli folgte der nasseste August seit Beginn der Wetteraufzeichnung. „Durch den Regen ist es kalt geworden, nachts hatten wir zuletzt nur neun Grad“, erinnert sich Hallenbadleiterin Nadine Euler.
Innentemperatur
Und so sank, als die Arbeiten an der Fensterfront begannen und die Glasfront vorübergehend durch eine Plane ersetzt wurde, auch die Innentemperatur. „Im Moment denkt man hier mehr ans Eislaufen als ans Schwimmen – wir hatten mit diesen Wetterextremen einfach nicht gerechnet.“ Deshalb kann seit gestern für etwa zwei Wochen kein Schwimmbetrieb stattfinden.
Das ärgert nicht nur Freizeitsportler, die gestern enttäuscht das Gelände verließen. Auch Vereine wollten nach der Sommerpause das Training aufnehmen und Aquafitness- und Kinderschwimmkurse sollten starten. „Besonders schade ist, dass wir Schulklassen wegschicken müssen“, so Euler.
Fertigstellung der Fensterarbeiten
Etwa 2500 Schüler nutzen das Hallenbad wöchentlich für Schwimmunterricht. Mit Fertigstellung der Fensterarbeiten sind alle Sanierungsarbeiten im Hallenbad abgeschlossen. Die Chefin zeigt sich hoffnungsvoll: „Vielleicht folgen ja auf die Wetterrekorde in Juli und August Besucherrekorde im September.“















