Hauptschule Derne: Im Fall der Schließung droht ein soziales Problem
SCHARNHORST Einmütig wurde das Aus für die Hauptschule Derne in der Bezirksvertretung (BV) bedauert. Streit gab es über die Gründe und die Flächenvermarktung.
Erhebliche gesellschaftliche Auswirkungen für Derne wird die Schließung der Hauptschule haben. (Foto: Uwe Brodersen)
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Mit über 30 Prozent, die sofort in den ersten Ausbildungsmarkt wechselten, habe die Hauptschule Derne eine sehr gute Vermittlungsquote, ergänzte SPD-Ratsvertreter Bruno Schreurs. Immerhin sei es zu begrüßen, so die Sozialdemokraten, dass die Schließung geordnet erfolge und die Schule erst zum 1.8.2011 ihren Betrieb einstelle. Dies ermögliche es, den Wechsel der Schüler an andere Schulen gut zu planen.
Thomas Gerber befürchtet Krokodilstränen bei der SPD
Thomas Gerber sprach sich für eine schnelle Vermarktung der Hauptschulfläche aus. Nur so ließen sich alle Einsparpotenziale realisieren. Ansonsten müsste die Stadt 36.500 Euro pro Jahr für die Objektsicherung und Substanzerhaltung ausgeben.
Ein solcher Beschluss sei völlig unnötig, befand Heinz Pasterny (SPD). Es sei der Job der Verwaltung, die Fläche zu vermarkten. Es sei eben nicht leicht, einen Käufer zu finden. Heike Gottwald (SPD) erinnerte daran, dass auch das benachbarte Lutherhaus der evangelischen Gemeinde zum Verkauf stehe. Vielleicht lasse sich eine Gesamtlösung für beide Gebäude finden. Der FDP-Antrag wurde abgelehnt.















