Minister-Stein-Schule: Kalte Turnhalle legt Betrieb beim VfL Kemminghausen lahm
KEMMINGHAUSEN Die Trainingseinheiten der Turn- und Volleyballabteilung vom VfL Kemminghausen gingen in letzter Zeit ziemlich unter die Haut. Allerdings nicht weil sie von einer besonderen emotionalen Brisanz waren, sondern schlicht und einfach wegen der Kälte, die in der Turnhalle der Minister-Stein-Schule herrschte.
Viel zu kalt für Sport: Die Turnhalle des VfL Kemminghausen. (Foto: Oliver Schaper)
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Kein normaler Betrieb möglich
Bei derart niedrigen Temperaturen sei natürlich kein normaler Trainings- und Spielbetrieb möglich. „Ich leite unter anderem auch zwei Turn-Gruppen für Kleinkinder und Seniorinnen. Und denen kann man natürlich nicht zumuten, sich bei zehn Grad auf den Hallenboden zu legen.“
Eine Nachfrage bei der Stadt ergab, dass, anders als vom Verein befürchtet, die Heizung nicht defekt sei. Stadtsprecher Thomas Kampmann versicherte, dass es ausschließlich eine „Sache der Mess- und Regeltechnik gewesen sei“ und schickte gestern umgehend einen Techniker zur Halle. Der sollte die Einstellung der Anlage überprüfen.
Schulleiter wundert sich über Beschwerden
„Wir verkürzen die Nachtabschaltung, dann sollte das Problem behoben sein.“ Diese Aussage biss sich allerdings mit der von Schulleiter Michael Kessebohm. Der gab nämlich an, dass es bisher keine Beschwerden von Kollegen oder Schülern über eine kalte Sporthalle gegeben habe.
„Daher glaube ich, dass die Heizung erst seit kurzem ausgefallen ist.“ Das bestätigte dann eine Stellungnahme der Stadt Dortmund am späten Nachmittag. Darin heißt es, dass das Gebläse der Heizung den erforderlichen Luftmengenumsatz zurzeit nicht erreichen könne, dass aber an dem Problem gearbeitet werde.
„Danach sollte die Halle auch wieder vernünftig warm werden“, schreibt Stadtsprecher Kampmann.













