Gartenverein "Erholung": Kleingärtner geht es nach Explosion besser
EVING "Eigentlich", sagt der Neffe von Hans-Peter B., "eigentlich müsste mein Onkel tot sein." Sein Onkel ist nicht tot, liegt in einer der Städtischen Kliniken und es geht ihm eigentlich relativ gut. So weit man das über einen Menschen sagen kann, der mit seiner Gartenlaube in die Luft geflogen ist.
Im Evinger Garten Verein Erholung explodierte eine Laube. (Foto: Oliver Schaper)
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Fotostrecke Laube explodiert
Auch die Feuerwehr sprach später davon, dass es an ein Wunder grenze, dass der Mann diese Explosion überlebt habe. Ebenso der Neffe: „Mein Onkel feiert jetzt seinen zweiten Geburtstag.“Er habe Verbände an beiden Unterarmen, dort hätte er sich Verbrennungen zweiten Grades zugezogen. Dazu kämen noch leichte Verbrennungen im Gesicht, ein paar Schrammen – das sei es gewesen. Jetzt muss der tapfere Kleingärtner, dessen Laube bereits vor mehreren Monaten brannte, zunächst einmal noch im Krankenhaus bleiben.
Ärgerlich auf der einen Seite. Ein Riesenglück, wenn man überlegt, was sonst hätte passieren können. Denn nicht nur sein Neffe weiß: „Da, wo einst die Laube stand, steht heute kein Stein mehr auf dem anderen.“
Die Trümmerteile und Dachziegel waren am vergangenen Donnerstag bis zu 150 Meter weiter geflogen, auch umliegende Häuschen waren in Mitleidenschaft gezogen worden.


















