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Am Körner Hellweg stehen einige Läden leer. (Foto: Oliver Schaper)
Trotz einiger Leerstände beurteilt der Gewerbevereins-Vorsitzende Marc Prüsener die Lage in Körne insgesamt positiv. Über die Situation in dem innenstadtnahen Stadtteil sprach unserem Mitarbeiter Uwe Brodersen mit ihm.
Wie ist derzeit die wirtschaftliche Lage in Körne?
Ich glaube, wir haben einen guten Mix aus Handwerk, Einzelhändlern, Versicherungen und so weiter. Die Stimmung in den Firmen ist ganz ordentlich.
Macht Ihnen die neue Thier-Galerie nicht zu schaffen?
Nein. Körne hat seit jeher das Problem seiner Nähe zur Innenstadt. Aber niemand fährt doch in die Thier-Galerie, wenn er zur Apotheke will.
Aber die kleinen Textilgeschäfte?
Die haben ihre Stammkundschaft und setzen auf ihre Beratungsqualität.
Ist eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten ein Thema in Körne?
Nein. Allgemein bestehen immer noch die klassischen Öffnungszeiten mit Mittagspause. Aber Rewe Grubendorfer hat eine ganz lange Öffnungszeit, montags bis samstags von 6 bis 22 Uhr.
Welche Leerstände gibt es?
Den früheren Schlecker am Hellweg. Die 500 Quadratmeter sind schwierig zu vermieten. Zum 1.12. hat auch der Schreibwarenladen Beck zugemacht. Mit dem Lotto-Toto-Laden, der in den Kaufland wechselt, und der vorübergehenden Schließung der Bäckerei in diesem Bereich ergibt sich eine größere Lücke, um die wir uns kümmern müssen. Wir können mit Mund-Propaganda helfen, auch sollten wir mit dem Vermieter sprechen.
Was hat der Gewerbeverein für 2012 geplant?
Natürlich die Traditionsveranstaltungen: den Neujahrsempfang gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Körner Vereine und den Körner Treff. Außerdem soll es Vorstellungen von Betrieben geben, wo Bürger hinter die Kulissen blicken können. Außerdem wollen wir für unsere derzeit 46 Mitglieder aktiver werden und ein Netzwerk bilden.