Knappschaftskrankenhaus: Projekt "Starthilfe" - Unterstützung für junge Eltern
BRACKEL "Das ist ein Riesenthema, dem man sich unbedingt widmen muss", versichert Dr. Rainer Walkenhorst vom Knappschaftskrankenhaus. Die Rede ist von Hilfe für Eltern von Neugeborenen, die aufgrund gesundheitlicher, sozialer oder wirtschaftlicher Probleme besondere Unterstützung benötigen.
Birgit Averbeck (Jugendamt, v.l.), Renate Breidenbach (Gesundheitsamt), Dr. Rainer Walkenhorst, Dunja Golombek und Marianne Künstle (alle Klinik) arbeiten mit beim Projekt »Starthilfe«. (Foto: Heimann)
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„Die Frage, wie man die Eltern von schwierigen oder Problemfamilien erreicht, hat uns damals veranlasst, das Projekt ins Leben zu rufen“, verrät Renate Breidenbach vom Gesundheitsamt.
Wichtige Arbeit leisten
Dabei könnten vor allem die Krankenhäuser ganz wichtige Arbeit leisten. „Wir wollen Vertrauen aufbauen in die Jugendarbeit und Zugang zu den Familien schaffen.
Dabei hilft die Brücke über den medizinischen Dienst“, ist Birgit Averbeck, Fachberaterin beim Jugendamt, überzeugt. „Wir freuen uns natürlich darüber, dass es jetzt auch für uns zusätzliche Hilfestellung gibt“, sieht die leitende Hebamme Dunja Golombek einen weiteren Silberstreif am Himmel.
Denn die Probleme seien vielfältig, fielen aber oft erst bei den Hausbesuchen auf. Daher sei es in der Regel auch die Hebamme, die den ersten Kontakt zum Gesundheitsamt herstelle, sagt Renate Breidenbach.
Kontakte zum Jugendamt
Von dort würden dann bei Bedarf die Kontakte zum Jugendamt geknüpft. „Das alles passiert aber nie hinter dem Rücken der Eltern, sondern wird immer mit ihnen abgesprochen bzw. auf ihren Wunsch hin eingeleitet“, versichert Birgit Averbeck. Renate Breidenbach ergänzt: „Das Einverständnis der Eltern ist das A und O bei diesem Projekt.“















