Körnebach: Radler und Wanderer stehen vor verschlossener Pforte
KURL Der Heimatverein Kurl/Husen lässt nicht locker und rüttelt weiter an dem Tor, das Radlern und Spaziergängern auf Kamener Seite den Weg entlang des Körnebachs versperrt.
Bertold Neidert vom Heimatverein Kurl/Husen setzt sich wie viele andere für die Öffnung des Tores ein. (Foto: Schaper)
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In Kamen müssen die Radler die Trasse verlassen und Umwege fahren. Dort, so Neidert weiter, sei die Verkehrssituation gefährlich für die Radler. „Es kann doch nicht sein, dass der Körnebach für Millionen renaturiert wird und die Menschen dann nichts davon haben“, ärgert sich der Kurler.
Erneute Prüfung
Eugen Michael, 1. Vorsitzender des Heimatvereins, steht schon in den Startlöchern, um die Kamener erneut mit dem Problem zu konfrontieren. Der Rat der Nachbarstadt habe im März 2007 beschlossen, den Fall nach drei Jahren erneut zu bewerten. „Die drei Jahre sind nun um.“ Kamen habe die Angelegenheit „auf die lange Bank“ geschoben, so Michael, „aber wir bleiben dran“.
Er wolle jetzt genau wissen, welche Untersuchungen in der Zwischenzeit gemacht wurden. Kamen habe bisher mit dem Naturschutz argumentiert. Eugen Michael: „Es hieß, die Hunde der Spaziergänger würden die Enten-Kinder stören, die Vögel könnten nicht in Ruhe brüten.“
Natur und Freizeit
Wenn ihm wissenschaftlich nachgewiesen werde, dass die Schließung gut für die Natur sei, werde er sie akzeptieren, sagt Eugen Michael. Bisher aber halt er diese Begründung für vorgeschoben.
Andere Bäche seien doch auch begehbar, und die Natur habe sich an ihnen gut entwickelt. Der Heimatverein will weiter dafür kämpfen, dass sich den Dortmundern das Tor öffnet.














