Lärmschutz: "Tedi-Wand" kommt Stadt teuer zu stehen
BRACKEL Der Ratsausschuss hat den Beschluss über die Lärmschutzwand gegenüber dem im Bau befindlichen Tedi-Europalager in Brackel vertagt. Die Wand wird die Stadt zwischen einer dreiviertel und einer Million Euro kosten.
Der Lärmschutz am Brackeler Hellweg wird teuer für die stadt Dortmund. (Foto: Stein)
- Am Hienbergwald Ein neuer See für Lanstrop
- Minister-Stein-Schule Kalte Turnhalle legt Betrieb beim VfL Kemminghausen lahm
- Oberbecker Straße Jugendliche nach Farbschmierereien festgenommen
- Stolpersteine Brackel ist jetzt Teil eines großen Netzwerks des Gedenkens
- Deponie Grevel Bürger sollen Solaranlage auf der Halde mitfinanzieren
"Dabei geht es uns nicht um das Ob, sondern nur um das Wie", so Pisula. Die Wand sei eine gute Sache. Sie schütze die Wohnbebauung vor dem Lärm nicht nur von Tedi, sondern auch vom Straßenverkehr und der Stadtbahn auf dem Hellweg.
Verwaltung informiert Die CDU-Fraktion werde noch von Planungsamtsleiter Ludger Wilde über die Varianten informiert. Zwar sei es bedauerlich, dass die Bezirksvertretung Brackel - die wegen der Rücknahme der Klage gegen die Wiederholungswahl aufgelöst ist - sich nicht äußern könne, doch unterstützten auch die großen Parteien in der BV das Vorhaben. Außerdem werde seine Fraktion parteiintern mit den ehemaligen Bezirksvertretern sprechen. Drei Varianten Für den rund 280 Meter langen und acht Meter hohen Wall auf der Nordseite des Hellwegs gibt es mehrere Varianten:- A: Die Wand gründet über Bohrpfähle auf einer Betonplatte. Nördlich von ihr ist ein Geh- und Radweg vorgesehen. Im Bereich der Weganbindung Hasenroth ist keine Schallschleuse erforderlich. Kosten: 980 000 Euro.
- B: Die Wand ruht nur auf einem Bodenersatz, einer Textil- und einer Schottertragschicht. Eine Schallschleuse ist nicht nötig. Kosten: 750 000 Euro.
- C: Ausgestaltung der Wand mit transparenten Elementen. Kosten: 910 000 Euro.
Die Verwaltung möchte die Variante B mit begrünter Wand und durchsichtiger Geh-/Radwegschleuse zur Erschließung des nördlichen Wohnquartiers. Die Stadt muss die Wand bauen, da Tedi die Baugenehmigung erhalten hat.















