DEW-Gebäude: Thyssen GmbH wartet ab April ihr Netzwerk in Brechten
BRECHTEN Verschmutzte Fenster und Türen, ein mit Vogelkot überzogenes Dach und zugewucherte Büsche und Bäume: Eigenschaften, die eher an ein verwunschenes Hexenhaus erinnern, wies zuletzt das Gebäude am Heuweg 73 in Brechten auf.
Das Gasspürgerät von Hochdruckmeister Thomas Leibig wird künftig am Heuweg häufiger zum Einsatz kommen. (Foto: Stein)
- Am Hienbergwald Ein neuer See für Lanstrop
- Minister-Stein-Schule Kalte Turnhalle legt Betrieb beim VfL Kemminghausen lahm
- Oberbecker Straße Jugendliche nach Farbschmierereien festgenommen
- Stolpersteine Brackel ist jetzt Teil eines großen Netzwerks des Gedenkens
- Deponie Grevel Bürger sollen Solaranlage auf der Halde mitfinanzieren
Betriebsstelle der DEW
„Wir konnten die Betriebsstelle an die Thyssengas GmbH abtreten“, verriet Sabine Poschmann, Sprecherin der DEW21, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Gesellschaft, die ihren Firmensitz an der Kampstraße hat, ist Gasnetzbetreiber und kümmert sich unter anderem um die ehemaligen VEW- und aktuellen DEW-Gasleitungen.
„Unser Job ist es, das Gas von den Grenzen abzuholen und an die örtlichen Netzbetreiber abzugeben“, erklärte Gerhard Hülsemann, Sprecher der Thyssengas GmbH.
Die alte Betriebsstelle der DEW21 am Heuweg wird in diesen Wochen renoviert und saniert.
„Optimale Lage“
Ab Anfang April kümmern sich insgesamt 14 Mitarbeiter, darunter unter anderem zwei Netzingenieure, vier Netzmeister und drei Arbeitsvorbereiter, um die Überwachung und Wartung von Gasleitungen in Dortmund und Umgebung. „Der Standort Brechten ist verkehrstechnisch optimal gelegen. Das Sauer- und Münsterland ist sehr schnell erreichbar“, sagte Gerhard Hülsemann voll des Lobes.
» www.thyssengas.com














