Keine Asphalterneuerung: Tiefbauamt lässt Fahrbahnschäden ausbessern
BRECHTEN "Wir sehen eigentlich keinen Handlungsbedarf", sagt Michael Lohmar, Tiefbauamts-Bezirksleiter für den Dortmunder Norden, über mögliche Straßenerneuerungen im Brechtener Ortskern.
Solche Kraterlandschaften, wie es hier auf der Straße »Im Dorfe« der Fall ist, werden von der Stadt geflickt. (Foto: Stein)
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Diesen Vorwurf wollte Ulrich Finger vom Tiefbauamt nicht unkommentiert lassen. „Wir versuchen alle Stadtbezirke gleich zu behandeln. Daher ist der Vorwurf absurd“, sagt der Abteilungsleiter. Zahlen belegen die Aussagen des Beamten.
13 Mio. Euro
Der Stadt Dortmund stehen rund 13 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II (KP II) zur Verfügung – „aber nur unter Beachtung des Lärmschutzes“, betont Finger. Von bislang 26 Maßnahmen, die das Tiefbauamt in Angriff genommen hat, konnten 16 im Dortmunder Süden und zehn im Norden realisiert werden.
Sogar das zusätzliche Geld – knapp eine Mio. Euro für Sanierungen von Winterschäden – floss zur Hälfte in den hohen Norden von Dortmund. „Brechten“, sagt Michael Lohmar, „gehört nicht zu den Schwerpunkten.
Wir haben Stadtteile, in denen die Situation dramatischer ist.“ Der Bezirksleiter und sein Kollege Ulrich Finger vom Tiefbauamt müssen jedoch gestehen, dass die Straßen in Brechten nicht mehr dem heutigen Standard entsprechen. „Ganz klar, die Straßen sind veraltet. Unter der Asphaltschicht befindet sich direkt Schotter. Das ist heute nicht mehr gebräuchlich“, erklärte Ulrich Finger.
Eine Mondlandschaft
Durch den alten Standard und den langen Winter erinnert der Weg „Im Dorfe“ daher mittlerweile eher an eine Mondlandschaft als an eine Zufahrtsstraße. Auch wenn in Zukunft keine Asphalterneuerungen in Brechten vorgesehen sind, versprachen die Vertreter des Tiefbauamts, die Löcher, die in Brechten klaffen, schnell zu stopfen.















