Radsport: 57. Internationale Meisterschaft: Schrittmacher auf Zugpferden
DORTMUND Christoph Schübbe ist stolz. Das sieht man ihm an, wie er da auf seinem Stuhl sitzt und seine Rennergebnisse der letzten Monate aufzählt – und er darf es auch sein. Denn seine Erfolge sind beachtlich.
Schrittmacher auf knatternden Zugpferden: Dernys im Einsatz. (Foto: Archiv)
- 2. Handball-Bundesliga BVB-Spielerin Spriestersbach krempelt Leben um
- Gegen Schlusslicht Ausrutscher gegen TSG Wismar verboten
- Juniorenfußball BVB-B-Junioren empfangen Bergisch Gladbach
- Fußball-Regionalliga West BVB II-Neuzugang Fring hat sich herangekämpft
- Eishockey-Oberliga EHC im Duell mit Kassel Huskies
"Höhepunkt meiner Karriere"
„Das wird der Höhepunkt meiner Karriere“, sagt Schübbe, „ich hoffe, dass ich es unter die ersten acht Fahrer schaffe und anschließend noch im Derny-Rennen starten darf.“ Das Derny-Rennen (16.45 Uhr), bei dem die Radrennfahrer hinter einem Schrittmacher auf einem Leichtmotorrad herfahren, ist auch in diesem Jahr der temporeiche Höhepunkt der Veranstaltung.
Mit Spitzengeschwindigkeiten von 60 Kilometern pro Stunde werden die Fahrer dann über den 850 Meter langen Rundkurs jagen.
„Da gibt es in jeder Sekunde reichlich Action“, meint Manfred Schmadtke, der „Sturm“-Ehrenvorsitzende. Und auch der aktuelle „Sturm“-Vorsitzende und Renn-Gesamtleiter Andreas Schulz setzt voll auf die Publikumszugkraft des beliebten Derny-Rennens: „Wenn es knattert, dann kommen die Leute.“
Hoffen auf gutes Wetter
Die Nähe zum Hombrucher Stadtteilfest, das ebenfalls am Sonntag stattfindet, soll ihr Übrigens dazu tun. Genau wie das Wetter, das der Tempojagd nicht im Wege stehen soll. „Denn“, so Schulz, „sonst wird es gefährlich.“


















