Wilkes Erinnerungen: DHB-Pokal: BVB-Frauen in Weibern
DORTMUND Der Testballon für den Meisterschaftsstart in einer Woche beim TuS Metzingen steigt am Samstag (19.30 Uhr) in der Eifel: Beim TuS Weibern bestreiten die Handball-Frauen des BVB in der ersten Runde des DHB-Pokals ihr erstes Pflichtspiel.
Helen Trodler ersetzt in den kommenden Wochen die verletzte Magdalena Chemicz im BVB-Tor. (Foto: Ludewig)
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Chemicz fehlt vier Wochen
Vier Wochen wird Chemicz dem BVB in der Frühphase der Meisterschaft fehlen. In die Hauptverantwortung rückt dadurch Helen Trodler (22). Schon das Pokalspiel könnte einen ersten Eindruck darüber geben, ob die Nachwuchs-Torfrau auch mental der Herausforderung gewachsen ist.
„Noch“, sagt Trainer Gustl Wilke, „wissen wir nicht, wo wir stehen.“ Kleinere Anhaltspunkte lieferte die jüngste Freundschafts-Partie gegen den Erstligisten Blomberg, dem man knapp unterlag. Ansonsten aber wird der Pokalauftritt zum Kaltstart. Wilke nimmt seinen Kader gegen einen künftigen Playoff-Konkurrenten in der Südgruppe in die Pflicht: „Für mich“, sagt er, „hat der Pokal immer einen hohen Stellenwert gehabt.“ Weil man dort „relativ einfach und mit ein wenig Losglück schnell sehr weit kommen kann.“
Finaleinzug 1994
Wie das geht, bewies eine Dortmunder Mannschaft Mitte der 90er-Jahre. Der BVB war 1994 auch Zweitligist, schaltete mit Lützelinden im Halbfinale eine damalige Größe im Frauenhandball aus und scheiterte erst im Finale an Walle Bremen. Dortmunds Trainer damals hieß Gustl Wilke.


















