Rudern: Deutschland-Achter geht ehrgeizig in die Saison
DORTMUND Ralf Holtmeyer wirkte am Mittwoch bei der Präsentation seines Deutschland-Achters 2010 in der Mercedes-Niederlassung Dortmund entspannt wie selten. Er ist Trainer des amtierenden Weltmeisters in der weltweit prestigeträchtigsten Bootsklasse – und damit 2010 mit seinem Flaggschiff in der Rolle des Gejagten.
Der neue Deutschland-Achter gibt Gas auf dem Dortmund-Ems-Kanal. (Foto: dpa)
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Zwei Neulinge am Start
Die zwei Boots-Neulinge, Lukas Müller (23) und Maximilian Reinelt (21), sind schon etwas nervös vor ihrem Debüt im „großen“ Deutschland-Achter. „Ich spüre schon eine besondere Spannung, aber wir sind gut von den anderen aufgenommen worden“, sagt der Düsseldorfer Müller, der erst mit 17 mit dem Rudern begann und nun, sechs Jahre später, zur Ruder-Elite zählt.
Max Reinelt spürt ebenfalls leichtes Lampenfieber: „Für mich erfüllt sich ein Kindheitstraum. Jetzt will ich natürlich den Rollsitz festhalten“, sagt der Ulmer kampfeslustig. Solche Athleten kann Ralf Holtmeyer gebrauchen. „Wir haben eine sehr gute Konkurrenzsituation mit einem großen Kader“, sagt der Erfolgstrainer, „für Olympia-Gold in London brauchen wir mehr als acht gute Ruderer“.
In der Weltspitze etablieren
Hinter dem Achter will der Deutsche Ruderverband (DRV) auch noch einen starken Vierer in der Weltspitze etablieren. Der WM-Titel 2009 habe seinen Ruderern viel Selbstvertrauen und Stärke gegeben und zudem weltweit Respekt der Gegner eingebracht. Seit dem Olympia-Debakel von Peking ist das DRV-Großboot unbesiegt, „und es ist mir schon wichtig“, so Holtmeyer, „diese Serie in München fortzusetzen“.













