Sportler des Jahres: Deutschland-Achter steuert 2010 von Sieg zu Sieg
DORTMUND Welch´ ein Jahr! Pünktlich zum 50. Geburtstag des Mythos Deutschland-Achter – in Rom 1960 wurde das deutsche Großboot erstmals Olympiasieger – steuerte das Flaggschiff in eine seiner erfolgreichsten Saisons, deren erste Krönung am Freitagabend erfolgte.
Strahlten in Neuseeland mit dem WM-Gold um die Wette: (v.l.) Sebastian Schmidt, Toni Seifert, Kristof Wilke und ihre sechs Achter-Kollegen. Am Freitag erhielten sie in Duisburg den NRW-Felix als Mannschaft des Jahres. (Foto: Oberhagemann)
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Beeindruckende Siegesserie
„Die zwei Neuen im Boot haben uns noch leistungsfähiger gemacht, das Niveau ist inzwischen sehr hoch“, sagt Steuermann Martin Sauer, der‘s wissen muss, schließlich schaut er den „großen Jungs“ täglich beim Training in die Augen.
Die Mannen vom Ems-Kanal starteten in 2010 eine Siegesserie sondergleichen: Sieg bei der Royal Henley Regatta in London, Sieg beim Weltcup-Finale in Luzern, Sieg bei der Europameisterschaft in Portugal und zur Krönung Sieg bei der Weltmeisterschaft in Neuseeland.
"Ein Rennen wie aus dem Lehrbuch"
„Das war schon klasse, eine starke Leistung“, lobte Trainer Holtmeyer, der Euphorie eigentlich unverdächtig. Ein „Rennen wie aus dem Lehrbuch“ hatte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher gegen die Weltspitze am anderen Ende der Welt gesehen. Die Zeichen stehen eindeutig auf London 2012. „Das war für uns nur eine Zwischenstation, wir arbeiten auf Olympia hin“, erklärte noch am Bootssteg von Hamilton Richard Schmidt, das Kraftpaket aus dem „Maschinenraum“.
Auf der Suche nach Gründen für die nun seit zwei Jahren währende Siegesserie wurde Ralf Holtmeyer fündig: „Wir waren erfahrener, selbstbewusster durch die zweijährige Siegesserie auf der 2000 Meter-Distanz“. Zwar schläft die Konkurrenz nicht, aber der Deutschland-Achter ist hellwach.













