Fußball-Westfalenliga 2: HSV-„Rumpfelf“ zu schwach für Iserlohn
DORTMUND Das Verletzungspech bringt die Mannschaft des Hombrucher SV in immer größere Not: Mit einer „Rumpfelf“ rannte das Team von Trainer Samir Habibovic 45 Minuten einem 1:2-Rückstand hinterher, konnte die Partie jedoch nicht mehr drehen.
Eindeutiger Luftkampf-Sieger: Kenan Doric (r.) setzt sich gegen den Oestricher durch. (Foto: Menne)
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Kräfteverhältnisse auf den Kopf gestellt
Mit einem Freistoß stellten die Sportfreunde aus Iserlohn dann die Kräfteverhältnisse auf den Kopf: Fisnik Zejnullahu zirkelte den Ball zum 0:1 in den Winkel (17.). Das Tor stachelte die Hombrucher zu noch mehr Engagement an. Erst verpasste Kenan Doric den Ausgleich (25.), machte seinen Fehlschuss jedoch nur eine Minute später wieder wett: Er überlistete SF-Keeper Andre Lindenblatt mit einem Freistoß ins „Torwarteck“.
Wer nun dachte, dass der Ausgleich die Hombrucher beflügeln würde, sah sich getäuscht: Die Gäste übernahmen die Initiative und wurden kurz vor der Pause belohnt, als Damian Jeger zum 1:2 traf (45.+3).
Fehlende sportliche Substanz
Im zweiten Durchgang fehlte dem HSV dann sichtlich die sportliche Substanz: Obwohl die Gastgeber mehr Spielanteile hatten, konnten sie die Iserlohner nur selten in Gefahr bringen. Die beste Chance vergab Doric (65.). Am Ende war die Niederlage der Hombrucher verdient. Zu den wenigen Lichtblicken beim HSV gehörten Mohamed Lmcademali und der Neuzugang Redouan El Hossaini. Benjamin Blum
HSV: Braun - E. Konya, Secgel, A. Konya, Szugfil - Matlik, Ribeiro, El Hossaini, Lmcademali - Doric, Aruna
Tore: 0:1 (17.), 1:1 Doric (26.), 1:2 (45.+3)

















