Schwimmen: Nina Schiffer freut sich auf EM-Debüt in der offenen Klasse
DORTMUND Nina Schiffer gönnte sich gestern Mittag ein Stündchen Sonnenpause im Garten. Die Schwimmerin der SG Dortmund hat sich das Durchschnaufen redlich verdient.
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"Toller Zusammenhalt"
Das wurde prompt belohnt: mit der Einladung zur Europameisterschaft vom 9. bis 15. August in Ungarn.„Ich freue mich auf Budapest, das ist meine erste EM in der offenen Klasse. Mal gucken, was ich schwimmen darf, ob in der Staffel oder sogar mit einem Einzelstart“, strahlt die Bonnerin, die seit 2008 für die SG Dortmund in den Badeanzug steigt. Die frühere Junioren-Vizeweltmeisterin wäre schon eher eine EM-Kandidatin gewesen, sie hatte sogar mit einer Olympia-Nominierung für Peking 2008 spekuliert, doch letztere verpasste sie hauchdünn, und Ende 2008 kam ein schwerer Bandscheiben-Vorfall hinzu.
„Das hat mich natürlich zurückgeworfen, ich konnte fast acht Monate nicht trainieren“, erinnert sich die Studentin in spe an Operation und lange Reha. Damals, in dieser schweren Zeit, halfen die täglichen Telefonate mit ihren Eltern in Bonn und die Aufmunterungen aus ihrer neuen Dortmunder Mannschaft. „Der Zusammenhalt bei der SG ist wirklich toll, die Unterstützung hat mir den nötigen Rückhalt gegeben“, sagt Nina Schiffer, und es klingt Dankbarkeit aus ihren Worten.
1800 Kilometer pro Jahr
Seit März 2009 ist sie wieder in ihrem Element – im Wasser. Neun Trainingseinheiten pro Woche, 1800 Kilometer pro Jahr, das ist das Pensum der Schmetterlings-Expertin, die so gerne übers Wasser fliegt. Ihr sportliches Ziel? Nina Schiffer (Foto) lächelt: „Olympia 2012 in London, das wäre klasse“. Dafür trainiert sie bei SG-Chefcoach Volker Höltke hart und konsequent. „Das ist jeden blauen Flecken wert“, sagt die 19-Jährige grinsend und klärt auf: Beim An- und Ausziehen der engen Schwimmanzüge zwickt’s so manches Mal. Da sei ihr zur Erholung das gestrige Sonnenbad gegönnt ...















