Handball-Verbndsliga: OSC verspielt Vorentscheidung und geht am Ende leer aus
DORTMUND Ausgebremst: Nach den letzten beiden Erfolgserlebnissen kam der OSC durch das 32:33 (16:15) beim Tabellennachbarn SV Westerholt wieder vom eingeschlagenen Erfolgsweg ab.
Acht Treffer von Robin Austermann nutzten dem OSC in Westerholt nichts. (Foto: Ludewig)
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Den Schreck über die Verletzung von Torwart Malte Lueg beim Aufwärmen (Bänderriss am Daumen) steckte der OSC ebenso weg wie den leistungsmäßigen Tiefflug von Rückraumspieler Benjamin Strauß nach guten Darbietungen in den vergangenen Wochen. Mitte der ersten Hälfte brachte die Lueg-Sieben ihre leichte spielerische Überlegenheit durch, setzte sich bis auf 15:11 kurz vor der Pause ab.
Sieg leichtfertig aus der Hand gegeben
Doch in dieser Phase versäumtes der OSC leichtfertig, sich vorentscheidend abzusetzen. Die Hausherren stellten bis zum Seitenwechsel wieder den Anschluss her. Vergleichbar gestaltete sich lange Zeit der Ablauf im zweiten Abschnitt. Bei 29:27 deutete aus Dortmunder Sicht vieles auf den erhofften dritten Streich in Serie hin.
Westerholt setzte nun alles auf eine Karte, nahm Kai Bekston und Philipp Schürmann per Manndeckung aus dem Spiel. Lueg antwortete mit einer Auszeit, um die Reihen nochmals zu sortieren. Doch statt Abgeklärtheit macht sich im Spiel vier gegen vier Kopflosigkeit breit. Blitzschnelle glich Westerholt zum 32:32 aus.
Strittige Stürmerfoulentscheidung
Und eine zumindest strittige Stürmerfoulentscheidung nutzte der in der Rückrunde noch punktlose Aufsteiger schließlich zum umjubelten Siegtreffer. Der OSC stand selbstverschuldet mit leeren Händen da und versäumtes es, sich weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen. So geht er weiter, der Kampf um den Klassenerhalt.
OSC: Stumpf, Lueg; Edeling (1), Lepine (8/3), Schroeter (2), Tomlik (1), Schürmann (6/2), Köhne, Bekston (6), Austermann (8), Strauß, Krug, Wittland

















