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Leichtathletik
Holmgren verstärkt LGO-Langstreckler - Hoyden siegt im Matsch
Von Horst Merz am 8. Februar 2010 15:01 Uhr
DORTMUND Fünf Jahre hatte sich David Holmgren (LG Olympia), ehemals Mittelstreckler in Diensten des TV Wattenscheid, eine Auszeit genommen - jetzt plant er ein Comeback im Dress der LG Olympia Dortmund.
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Kämpfte sich erfolgreich durch den Matsch: Simon Hoyden (vorne).
Foto: Merz
Seit einigen Wochen gehört der 25-Jährige der Trainingsgruppe von Pierre Ayadi an und hat seitdem große Fortschritte gemacht. In Bertlich bestritt er seinen ersten Wettkampf für die LGO und machte als sicherer Sieger über 15 Kilometer in 51:37 Minuten vor dem renommierten Wendener Jens Siebel deutlich, dass er für Dortmunds Langstreckler-Szene eine vielversprechende Verstärkung sein kann.

Über 7,5 Kilometer überzeugte Leon Dombrowski (Evonik Do.) als M 50-Sieger in 30:08 Minuten, Lutz Reithmayer (VC 75 Dortmund) setzte sich in der M 65 nach 36:18 Minuten sicher durch. Die fünf Kilometer entschied Wiebke Malow (LGO) nach 22:35 Minuten in der Frauenwertung ungefährdet für sich. Regina Tank (Dortmund) war der Marathonerfolg der W 50 nach 3:41:59 Stunden nicht streitig zu machen.

Erstklassiges Rennen

Fynn Schwiegelshohn lässt sich durch das Nationaltrikot zu erstklassigen Rennen beflügeln. Beim internationalen Cross in Neukirchen/Vluyn trumpfte er im stark besetzten 8500-Meter-Rennen der Junioren auf – der Schützling von Michael Glass erkämpfte nach 28:24 Minuten einen hoch einzuschätzenden zweiten Platz und trug damit zum Mannschaftssieg der deutschen Vertretung bei.
Bienstein nach Belgien

Heike Bienstein, die unter der Woche versucht hatte, auf der eisbedeckten Bahn im Stadion Rote Erde einige Tempoläufe zu absolvieren, stellte sich über 5100 Meter der Konkurrenz und erkämpfte als viertbeste Deutsche den siebten Rang der Gesamtwertung. Am Wochenende tritt sie beim internationalen Cross im belgischen Hannuit an, ehe sie vor der Cross-DM wieder einen Trainingsblock einlegt.

"Absolutes Matschrennen"


„Es war ein absolutes Matschrennen, und ich steckte oft bis zu den Knöcheln im Dreck. Die starken Steigungen waren eine zusätzliche Gemeinheit“, schmunzelte Simon Hoyden (alle LGO) nach seinem siegreichen Auftritt bei einem Cross über 9100 Meter im pfälzischen Gau-Odernheim. An der letzten Schlammpassage attackierte er, lief der Konkurrenz davon und gewann das Rennen letztlich sicher nach 32:54 Minuten
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